Neue Bemerkungen vom CEO einer führenden Kryptobörse

  • Bitcoin scheint wieder in die Verlustzone zu rutschen, da es ihm nicht gelingt innerhalb des Aufwärtstrendkanals zu bleiben
  • Jesse Powell, CEO der Kraken-Kryptobörse, liefert einige interessante Bemerkungen zum Thema Investitionen in digitale Münzen
  • Bitcoin könnte laut eines Bloomberg-Rohstoffstrategen sogar auf 900 $ fallen
    Islands Krypto-Mining-Unternehmen werden voraussichtlich die privaten Haushalte in Bezug auf den Energieverbrauch übertreffen

XTB: Die Bitcoin-Kursentwicklung war in letzter Zeit ziemlich ruhig. Dennoch scheint es, als hätte die Kryptowährungen ihre Gewinne bereits aufgegeben. Beachten Sie, dass die berühmteste virtuelle Währung unterhalb einer unteren Grenze eines Aufwärtstrendkanals gehandelt wird, was auf eine gewisse Müdigkeit der Bitcoin-Bullen hindeuten könnte.

Von einem technischen Standpunkt aus könnte man daher annehmen, dass es Aufwärtspotenzial bis in Richtung 7.600 $ gibt, zumindest wenn er dauerhaft aus diesem Kanal ausbricht.

Auf der anderen Seite bleibt das Haupthindernis für Käufer bei 9.350 $ intakt und muss erst einmal überwunden werden, wenn sie den Preis weiter stützen wollen. Aktuell scheint jedoch als Basisszenario eine Fortsetzung des Abwärtstrends als realistischer. (Zum Bitcoin Rechner in Euro)

Bitcoin Chart 13.02.2018
Bitcoin wird bereits unterhalb einer unteren Grenze des Aufwärtstrendkanals gehandelt, daher geht das Basisszenario von einem tieferen Abpraller in Richtung 7.600 $ aus, zumindest solange der Ausbruch sich nicht als Fehlsignal erweist. Quelle: xStation 5

Sollten Bitcoin-Käufer vorsichtiger sein?
“Ich denke, letztendlich müssen die Verbraucher auf sich selbst achten, die Grundlagen jeder Münze untersuchen und sich nicht auf eine bestimmte Börse verlassen, um sich vor Marktschwankungen zu schützen”, so Jesse Powell, CEO der führenden Kryptobörse Kraken auf dem World Government Summit in Dubai.

Auf den ersten Blick erscheint diese Bemerkung recht eigenartig, da dies die Anleger einschüchtern könnte. Andererseits betont Powell, dass seine Börse wirklich einen gründlichen Bewertungsprozess durchführt, um sicherzustellen, dass jede digitale Währung an der Börse in San Francisco kein Betrug ist.

Trotz eines gesunden Kursrückgangs könnte es beim Bitcoin weiter nach unten gehen
Von seinem Allzeithoch vom Dezember letzten Jahres hat der Bitcoin bereits mehr als die Hälfte der Gewinne abgegeben und dies könnte noch nicht das Ende sein. Laut Bloomberg Intelligence Rohstoffstratege Mike McGlone könnte ein weiterer Verlust von 90% aufgrund eines nicht nachhaltig wachsendem Angebots auf dem Spiel stehen.

Er nutzte den unglaublichen Kursanstieg von Amazon und verglich ihn mit der Bitcoin-Preisentwicklung, da er der Meinung ist, dass diese sich sehr ähneln.

McGlone unterstrich, dass nachfolgende Forks bedeuten, dass bis zu 50 Millionen ausstehende Münzen, die auf der ursprünglichen Blockchain basieren, bereits weit über das vorgesehene Angebot von 21 Millionen Münzen hinaus gewonnen wurden.

Die Mining-Unternehmen in Island sollen die Haushalte bei der Energienutzung übertreffen
Jeder, der in Kryptowährungen investiert hat weiß, dass die Länder im Norden die besten Orte für Mining-Unternehmen sind, da sie die Kosten für Hardware-Kühlung senkten. Island gehört zu ihnen und es scheint, dass das Land seinen Anteil am globalen Krypto-Mining ständig erhöht.

Laut einem Sprecher des isländischen Energieunternehmens HS Orka dürften Bitcoin-Mining-Zentren in diesem Jahr alle Haushalte in Bezug auf den Stromverbrauch übertreffen. Man sollte jedoch nicht vergessen, dass die isländische Bevölkerung ziemlich klein ist, etwa 340.000 Menschen.

 

Weitere Meldungen:
Aktie im Fokus: BMW – Wie weit läuft die Korrektur?
Ölpreis: Die Entscheidung naht
DAX: Leitindex mit Startschwierigkeiten

Disclaimer

CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 81% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge sowie Gewinne aus der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft. Inhalte, Newsletter und Mitteilungen stellen keine Handlungsansätze von XTB dar. Telefonate können aufgezeichnet werden.

X-Trade Brokers Dom Maklerski S.A. German Branch ist Finanzdienstleister mit registriertem Sitz in der Mainzer Landstraße 47, 60329 Frankfurt am Main, Deutschland, eingetragen im Handelsregister beim Amtsgericht Frankfurt am Main, Deutschland; Handelsregisternummer: HRB 84148. X-Trade Brokers Dom Maklerski S.A. German Branch ist registriert bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und unterliegt grundsätzlich der Aufsicht und Kontrolle der polnischen Finanzaufsichtsbehörde KNF.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge