Ölpreis über 72 Dollar – Opec-Deal kurz vor Abschluss?

IGDer Ölpreis der US-amerikanischen Sorte WTI tritt am Freitag und damit unmittelbar vor dem Wochenende bei 71,36 Dollar pro Barrel nahezu auf der Stelle.

Das europäische Pendant Brent weist einen Wertzuwachs von 0,15 Prozent auf 73,40 Dollar pro Fass auf.

Die für den Markt beachtete Sorte WTI büßt per Wochenfrist 0,7 Hundertstel ein.

 

Ölpreis Chart

Ölpreis Chart; Quelle: IG Handelsplattform

Ölpreis Chart; Quelle: IG Handelsplattform

Die Ölpreise haben sich am Freitag leicht stabilisieren können, nachdem zwei Tage in Folge fallende Notierungen das Kursgeschehen bestimmt hatten.

Für Belastungspotenzial hatten zur Wochenmitte die wöchentlichen Lagerdaten aus den USA gesorgt. Die vielerorts beachteten Vorräte an Benzin- und Destillaten waren in der vorangegangenen Woche deutlich angestiegen.

Auch wenn die Vorräte an Erdöl nachgaben, stieß dies Entwicklung auf weniger Beachtung.

 

Ölpreis: Mögliche Einigung bei Ölpec+ in Sicht

Spekulationen zu Folge könnte es im Streit um die in Zukunft geplante Ölfördermenge der Opec+-Länder schon bald eine Lösung geben. Die Vereinigten Arabischen Emirate hatten sich zuletzt in puncto Erhöhung der Ölfördermenge ab August quergestellt.

Ein Kompromiss zwischen Saudi-Arabien und den Emiraten hatte die Aussicht auf mehr Öl anwachsen lassen und die Preise damit zuletzt zwischenzeitlich nach unten gedrückt.

Ein Deal ist bis dato aber alles andere als in trockenen Tüchern. Auch wenn die Preise zuletzt wieder etwas nachgaben, scheint eine Einigung nicht in Stein gemeißelt.

Sollte der Streit zwischen den Vereinigten Arabischen Emiraten und Saudi-Arabien in eine neue Runde gehen, könnten dies zwischenzeitlich die Ölpreise wieder anziehen lassen.

Der Umstand bleibt somit ein schwebendes Damoklesschwert über den Köpfen der Anleger.

 


 

Coronavirus-Pandemie: Was verursacht der Ausbruch der Delta-Variante mit dem Ölpreis?

Nicht zuletzt die die sogenannte Delta-Mutation des Coronavirus in der alten Welt und auch in den USA könnte für Abgabedruck an den Ölmärkten sorgen.

Die Delta-Variante gilt hierzulande als auch in den USA bereits als dominierend. Die Anleger fürchten, dass das Virus den globalen Konjunkturmotor möglicherweise im Herbst wieder abwürgen könnte.

Vor diesem Hintergrund dürfte auch die Nachfrage nach Öl nachlassen, da unter Umständen neue Restriktionen bzw. nachlassende Reiseaktivitäten damit einhergehen.

 

Ölpreis: So könnte es weitergehen

Aus kurzfristigem Blickwinkel bleibt eine positive Dynamik erneut denkbar. Die charttechnische Unterstützungslinie im Umfang von 70 Dollar im Falle von WTI sollten Anleger im Auge behalten.

Bis eine endgültige Entscheidung im Falle der Opec+ gefallen ist, könnten noch ein paar Tage oder Wochen vergehen.

Gleichzeitig sollten Anleger den Verlauf der grassierenden Delta-Variante des Coronavirus im Auge behalten. Auch die Erhöhung der Reiseaktivitäten in Europa als auch in den USA angesichts der Urlaubszeit könnte für einen Nachfrageschub sorgen.

Auf der Oberseite bleibt die Marke von 76 Dollar im Blick, welche es zu erobern gilt, um den Weg bis auf 80 Dollar pro Barrel freizumachen.

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