Palladium- und Platinpreis im Höhenrausch

IGDer Goldpreis konnte sich in den letzten Tagen wieder etwas stabilisieren. Vom Tiefpunkt bei $1535 erholte sich der Preis zur Wochenmitte um $20 auf $1.557 je Feinunze. Der Markt ist weiterhin darum bemüht die Risikoprämie nach den US-Luftschlägen gegen den iranischen General Soleimani zu bestimmen.

Die Risikobereitschaft an den Märkten ist nach den deeskalierenden Worten von US-Präsident Trump wieder gestiegen. Donald Trump möchte weitere Sanktionen gegen den Iran verhängen, anstatt einer erneuten militärische Aktion. Der starke Goldpreisanstieg, der bereits über die Weihnachtsfeiertage begonnen hatte, scheint dadurch zunächst gestoppt zu sein.

Im Vorfeld der Unterzeichnung des „Phase-Eins-Handelsabkommens“ zwischen den USA und China herrschte am Markt erneut Unsicherheit. US-Finanzminister Steven Mnuchin hatte verlauten lassen, dass die Zölle für chinesische Importgüter noch bis zum Abschluss eines des zweiten Teil-Handelsabkommens bestehen bleiben sollen.

 


 

Palladium- und Platinpreis im Höhenrausch

Die wahre Party an den Edelmetallmärkten finden jedoch nicht im Gold oder Silbermarkt statt, sondern im weniger bekannten Palladiummarkt. Der Höhenflug des Palladiumpreises hat aber andere Gründe, als die jüngste Krise am Golf.

Der Palladiumpreis profitiert von einem knappen Angebot bei gleichzeitig hoher Nachfrage. Vor allem die starke Nachfrage nach Katalysatoren und Produktionseinschränkungen in Südafrika sind für den Anstieg verantwortlich. In der letzten Phase ist sicherlich auch die Spekulationen an den Terminmärkte für den Preisanstieg verantwortlich. Spekulanten und übertriebene Erwartungen sind in einer solchen Phase nicht unüblich.

Durch den Anstieg könnte sich in den nächsten Monaten auch Platin als Substitut von Palladium etablieren, da Platin dann günstiger in der Verarbeitung werden könnte und so die Nachfrage danach steigen könnte. Das bringt zwar technische Herausforderungen mit sich, ist aber in der Praxis umsetzbar.

Sollte es zu einer Erholung in der Autoindustrie kommen, könnte der Bedarf weiter steigen. Die Bemühungen der Autobranche, die Emissionen von Kraftfahrzeugen zu reduzieren wären ein weiterer Faktor.

 

Goldpreis Kurs Chart

Goldpreis Kurs Chart; Quelle: IG Plattform

Goldpreis Kurs Chart; Quelle: IG Plattform

 


Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge