Rezessionsängste rauben den Börsen die Kraft – Beunruhigung in New York

Bernstein Bank: Die aktuelle weltweite Nachrichtenlage ist weiterhin angespannt. Nachdem der DAX am gestrigen Handelstag zarte Signale einer Entspannung sendete und mit einem Plus von rund 0,6 Prozent bei 11.730 Punkten aus dem Handel ging, startet der heutige Handelstag schwach.

Zur Stunde notiert das deutsche Börsenbarometer mit 11.670 Punkten 0,5 Prozent im Minus.

 

Beunruhigung in New York
Der andauernde Handelskonflikt zwischen den beiden Supermächten USA und China ist das belastende Dauerthema, nicht nur für die US-Börsen. Die zuletzt widersprüchlichen Aussagen von US- Regierungsmitgliedern zum aktuellen Stand der Gemengelage scheint Anleger doch nachhaltig in Besorgnis zu versetzen.

Die US-Börsen jedenfalls schlossen ihren gestrigen Handel alle hinter roten Vorzeichen. Der Dow Jones büßte 0,5 Prozent ein was einem Schlusskurs von 25.777 Punkten entsprach. Der breiter gefasste S&P500 gab 0,3 Prozent auf 2869 Punkte ab.

 

Getrübte Stimmung in Asien
Die Vorgaben der US-Märkte wurden im asiatischen Handel nahtlos aufgegriffen. Zwar konnte der japanische Nikkei Index 0,2 Prozent zulegen auf einen Wert von 20.487 Punkten, sein chinesisches Pendant, der CSI300 musste im Handelsverlauf 0,6 Prozent abgeben.

 

 

Wenig Bewegung im Euro
Die stärkeren Kursverluste der europäischen Gemeinschaftswährung zum Wochenbeginn scheinen vorerst gestoppt zu sein. Nichts desto trotz notiert der Euro weiterhin unterhalb der Marke von 1,11 US-Dollar mit 1,1089 USD nahezu unverändert zum Vortag.

 

Das bringt der Tag
Der Wirtschaftskalender ist am heutigen Tag eher spärlich gefüllt.
Nennenswerte Events sind lediglich die Veröffentlichung der US- Rohöllagerbestände um 16:30 Uhr. CFD-Trader, die Positionen im Öl haben sollten sich diesen Termin genauer ansehen.

Analysten erwarten einen Rückgang der Bestände um 2,112 Millionen. Steigende Lagerbestände könnten ein Zeichen für eine schwächere Ölnachfrage und damit eine schwächelnde Konjunktur sein.

 

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