Seltene Erden werden immer kostbarer

Mit neuem Basket-Zertifikat den Aufwärtstrend der Branche nutzen

Die Bedeutung Seltener Erden nimmt immer mehr zu. Seitdem China, das mit 97 Prozent den weltweit größten Anteil an der Produktion dieser Metalle stellt, den Export stark eingeschränkt hat, steigen die Preise Seltener Erden stark an. Unter dem Begriff „Seltene Erden“ werden Metalle einer bestimmten Gruppe des Periodensystems zusammengefasst, die für die Industrie sehr wichtig sind. Unter anderem werden Seltene Erden bei der Herstellung von Handys, Laptops, Fernsehern und Photovoltaik-Anlagen benötigt. Der wachsende Einsatz dieser Metalle spricht neben dem Angebotsengpass für einen weiteren Preisanstieg. Davon profitieren Förderunternehmen, die Metalle der Seltenen Erden abbauen. Die Société Générale gibt Anlegern nun die Möglichkeit, mit einem Partizipations-Zertifikat auf einfache Weise auf diese Branche zu setzen. Das Zertifikat bezieht sich auf den eigens zusammengestellten SG Rare Earth Basket – er umfasst die Aktien von 14 Unternehmen, die Metalle der Seltenen Erden fördern.

„Der aus der Exportdrosselung Chinas resultierende Angebotsengpass steigert die Nachfrage nach Produkten der im SG Rare Earth Basket enthaltenen Unternehmen“, sagt Sebastian Bleser, Zertifikate-Experte bei der Société Générale. Nur eines der Unternehmen stammt aus China. Die anderen 13 Firmen sind an Börsen in Australien, Japan, den USA und Kanada gelistet. Entscheidend für die Aufnahme von Förderunternehmen in den SG Rare Earth Basket und die Gewichtung ihrer Aktien sind die Kriterien Marktkapitalisierung, freie Handelbarkeit und Liquidität. Der Basket wird einmal im Jahr neu gewichtet. Vorteil für den Anleger: Der Aktienkorb ist nach dem Total-Return-Ansatz konstruiert – 85 Prozent der Nettodividenden der enthaltenen Aktien fließen in die Wertentwicklung des Baskets ein.

Mit dem Partizipations-Zertifikat der Société Générale (WKN: SG1YRE) mit einer Laufzeit bis zum Dezember 2015 können Anleger auf einfache Weise auf den SG Rare Earth Basket setzen. Das Zertifikat bildet die Performance des Baskets abzüglich der Managementgebühr von 1,00 Prozent p. a. exakt ab. Anleger sollten beachten, dass das Partizipations-Zertifikat nicht währungsgesichert ist, die zugrunde liegenden Aktien aber in Fremdwährungen notieren. Daher kann die Kursentwicklung dieser Währungen das Ergebnis beeinflussen. Da aber vier verschiedene Währungen einfließen, ist das Währungsrisiko gestreut.

Diversifikation ist auch der Vorteil des breit aufgestellten Basiswertes. „Statt mit einem hohen Risiko auf einzelne Unternehmen aus dem Bereich der Seltenen Erden zu setzen, können Anleger mit dem Partizipationszertifikat mit nur einer einzigen Börsentransaktion auf einen ganzen Korb mit den wichtigsten Förderfirmen setzen“, erklärt Sebastian Bleser. Anders als beim Kauf der Werte an den jeweiligen Heimatbörsen fallen dabei nur einmal Gebühren an.

„Mit dem neuen Zertifikat geben wir Anlegern die Möglichkeit, den aktuellen Trend bei Seltenen Erden zu spielen“, so Bleser. Aktuelle Einschätzungen deuten darauf hin, dass die Nachfrage nach Seltenen Erden auch in den kommenden Jahren hoch und das Angebot knapp sein wird. Der Mangel an Seltenen Erden hatte vor kurzem sogar für Alarmstimmung in der deutschen Industrie gesorgt. Laut Medienberichten hat zum Beispiel der Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands der Deutschen Industrie, Werner Schnappauf, gefordert, die Versorgungsengpässe bei den exklusiven Rohstoffen auf die globale Agenda zu setzen.

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