Sommerurlaub 2026: Diese Länder lohnen sich für deutsche Urlauber

Wenn Sie Ihren Sommerurlaub im Ausland planen, sollten Sie dabei nicht nur die Flug- und Hotelkosten berücksichtigen. Achten Sie auch auf die Kaufkraft Ihres Euro im Reiseland. Anders gefragt: In welchen Ländern bekommen Sie für Ihr Geld besonders viel?

Ein Euro ist nicht überall gleich viel wert: Je nach Land können Sie für denselben Betrag mal mehr und mal weniger Waren und Dienstleistungen kaufen. Je höher die Kaufkraft unseres Euros im Ausland, desto mehr können Sie sich vor Ort leisten. So beeinflusst das Preisniveau direkt Ihr Urlaubsbudget.

 

Günstig vor Ort: Türkei, Ungarn, Polen, Griechenland, Spanien

Die Türkei, Polen und Ungarn zählen aktuell zu den attraktivsten Reisezielen gemessen an der Kaufkraft. In der Türkei können Sie für Ihr Geld fast als doppelt so viele Waren und Dienstleistungen kaufen wie in Deutschland.

Auch in Polen profitieren Sie deutlich. Für einen Euro erhalten Sie dort Waren und Dienstleistungen, die in Deutschland rund 1,47 Euro kosten würden. Und auch in Ungarn reicht ein Euro deutlich weiter. Sie bekommen rund ein Drittel mehr für ihr Budget als zu Hause.

In Griechenland ist das Preisniveau ebenfalls geringer und daher lohnt sich auch hier ein Sommerurlaub für Ihr Urlaubsbudget. Der Kaufkraftvorteil liegt hier bei knapp einem Viertel (23 Prozent). Auch Spanien bleibt attraktiv. Dort erhalten Sie rund 20 Prozent mehr für Ihr Geld (1,19 Euro).

 

Ähnliches Preisniveau: Italien, Frankreich, Österreich

Der Urlaub in Italien, Frankreich oder Österreich macht finanziell nur einen geringen Unterschied zum Urlaub in Deutschland. In Frankreich entspricht das Preisniveau genau dem deutschen Durchschnitt. In Österreich ist das Preisniveau leicht höher. Sie erhalten dort rund fünf Prozent weniger für Ihr Geld. In Italien erhalten Sie etwa elf Prozent mehr für Ihr Geld. Insgesamt bewegen sich alle drei Länder nah am deutschen Preisniveau.

 

 

Teurer vor Ort: Dänemark und Schweiz

In Dänemark ist der Urlaub für Sie deutlich teurer als in Deutschland. Denn bei unseren dänischen Nachbarn entspricht die Kaufkraft eines Euro nur etwa 79 Cent deutscher Kaufkraft. Sie erhalten rund 21 Prozent weniger für Ihr Geld. Rechnen Sie also mit spürbar höheren Urlaubskosten. Noch teurer ist die Schweiz: Dort entspricht ein Euro nur etwa 61 Cent deutscher Kaufkraft. Sie bekommen rund 39 Prozent weniger Waren und Dienstleistungen als in Deutschland.

Die Kaufkraft des Euro im Ausland ergibt sich aus dem Vergleich der Preisniveaus. Diese unterscheiden sich je nach Wirtschaftskraft und Lohnniveau eines Landes. Das gilt auch innerhalb der Eurozone, obwohl keine Wechselkursschwankungen bestehen. Eine internationale Übersicht liefert die OECD.

Disclaimer & Risikohinweis
Themen im Artikel

Infos über Bankenverband

    Bankenverband:
    Der Bundesverband deutscher Banken e.V. (Bankenverband) ist eine Interessensvertretung diverser Banken in Deutschland. Über 200 Kreditinstitute und elf Landesverbände sind Mitglieder des Bankenverband. Der Verband nimmt dabei die Funktion des Mittlers zwischen B...

    Bankenverband Nachrichten

    • Trump verärgert über Fed-Zinsentscheid

      Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat die Leitzinsen bei der ersten Zinsentscheidung unter ihrem neuen Chef Kevin Warsh unverändert gelassen. Wie die Fed am Mittwochabend...

    • Bund bekräftigt Nein zu UniCredit-Offerte für Commerzbank

      Am letzten Tag des Übernahmetauschangebots der UniCredit für die Commerzbank hat die Bundesregierung ihre ablehnende Haltung gegenüber dem Vorhaben nochmals unterstrichen – obwohl die Umtauschofferte...

    • Passkeys als sichere Alternative zu Passwörtern

      Immer mehr Online-Dienste bieten Passkeys an. Dieser Artikel erklärt, wie das passwortlose Login funktioniert und gibt Tipps für den sicheren Einsatz von Passkeys.   Was...

    • EZB steuert auf Zinswende zu

      Eine aktuelle Auswertung des ZEW – Leibniz-Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung legt nahe, dass die Europäische Zentralbank (EZB) bei ihrer kommenden Sitzung die Zinsen anheben könnte....

    • Iran-Krieg treibt Inflation im Euroraum auf 3,2 Prozent

      Der Ölpreisanstieg infolge des Iran-Krieges lässt die Inflation im Euroraum weiter steigen. Waren und Dienstleistungen verteuerten sich im Mai um durchschnittlich 3,2 Prozent im Vergleich...

    Weitere Trading News