Sorge vor aggressiver FED läßt NASDAQ um mehr als 2% einbrechen

GKFX: Der US-Dollar legte am Montag auf breiter Front zu und drückte den Euro kurzzeitig unter die Parität, da die Anleger angesichts wachsender Befürchtungen, dass Zinserhöhungen in den Vereinigten Staaten und Europa zur Eindämmung der Inflation die Weltwirtschaft schwächen könnten, vor riskanteren Anlagen zurückschreckten.

Gegenüber einem Währungskorb lag der Dollar 0,5% höher bei 108,71, nicht weit von dem Mitte Juli erreichten Zwei-Dekaden-Hoch von 109,29.

Der Dollar hat in den letzten Sitzungen Unterstützung gefunden, da mehrere Beamte der Federal Reserve im Vorfeld des Symposiums der Fed in Jackson Hole (Wyoming) in dieser Woche einen aggressiven geldpolitischen Straffungskurs bekräftigten.

ROHSTOFFE

Die Goldpreise fielen am Montag inmitten eines starken Rückgangs der Edelmetalle aufgrund eines stärkeren Dollars und der sich abzeichnenden Zinserhöhungen der Federal Reserve auf fast ein Monatstief, was die Attraktivität des Goldes beeinträchtigte.

Der Goldpreis bis um 0,7% auf 1.736,03 USD pro Unze, nachdem er zuvor den niedrigsten Stand seit dem 27. Juli erreicht hatte, und weitete damit seine Verluste auf den sechsten Handelstag aus. Die US-Gold-Futures fielen um 0,8% auf 1.749,30 USD.

Der Dollar erreichte gegenüber den wichtigsten Währungen einen neuen Fünf-Wochen-Höchststand, was den Goldpreis für Käufer aus Übersee verteuerte.

Europa droht eine erneute Unterbrechung der Energieversorgung aufgrund von Schäden an einem Pipelinesystem, das Öl aus Kasachstan durch Russland transportiert, was die Besorgnis über einen Einbruch der Gasversorgung noch verstärkt, wie der Betreiber der Pipeline am Montag mitteilte.

Die CPC, die etwa 1% des weltweiten Erdöls umschlägt und deren größter Anteilseigner das russische Pipelineunternehmen Transneft ist, teilte mit, dass die Exporte von zwei ihrer drei Anlegestellen an einem Schwarzmeerterminal ausgesetzt worden seien, und bestätigte damit einen Bericht von Reuters.

Die Erdgaspreise stiegen am Montag sprunghaft an, da Ausfälle in norwegischen und britischen Gasfeldern zu den Bedenken beitrugen.

AKTIEN

Die wichtigsten Indizes an der Wall Street fielen am Montag in einem düsteren Wochenbeginn, da sich die Anleger vor dem Hintergrund eines sich verlangsamenden Wirtschaftswachstums über die aggressiven Signale der US-Notenbanker Sorgen machten.

Zehn der 11 wichtigsten Sektoren des S&P 500 gaben im Mittagshandel nach, wobei die Aktien der Informationstechnologie (.SPLRCT), der zyklischen Konsumgüter (.SPLRCD) und der Kommunikationsdienste (.SPLRCL) um jeweils 2% nachgaben.

Wachstums- und Technologieunternehmen wie Apple Inc. (AAPL.O) und Tesla Inc. (TSLA.O) fielen um 1,7% bzw. 2,8%, während die Rendite der 10-jährigen US-Staatsanleihen zum ersten Mal seit dem 21. Juli über 3% stieg.

Die Rendite 10-jähriger Staatsanleihen kletterte zum ersten Mal seit einem Monat über 3%, da die Anleger auf das Wirtschaftssymposium in Jackson Hole blickten.

Die Rendite der 10-jährigen Benchmark-Treasury-Note stieg um fast 4 Basispunkte auf 3,026% und kletterte damit zum ersten Mal seit dem 21. Juli über die 3%-Marke.

Unterdessen stieg die Rendite der 30-jährigen Staatsanleihe um etwa 4 Basispunkte auf 3,264 %. Die Renditen entwickeln sich umgekehrt zu den Kursen, und ein Basispunkt entspricht 0,01%. Die Rendite der kurzfristigen 2-jährigen Staatsanleihe stieg um 5 Basispunkte und notierte bei etwa 3,32%.

ANALYSE

“Schwächere Aktien und schwächere Ölpreise bleiben Gegenwind für den CAD, und während der politische Hintergrund der BoC im Großen und Ganzen unterstützend bleibt, gibt es für den CAD zumindest vor der wichtigen Veranstaltung in Jackson Hole am Ende der Woche wenig Gelegenheit, sich vom USD abzuheben.”

“Kurzfristige Trendindikatoren, die für den USD günstig sind, deuten darauf hin, dass die Hürde für eine kräftige Erholung des CAD derzeit recht hoch ist.”

“USD-Verluste könnten auf den unteren/mittleren Bereich von 1,29 begrenzt sein.”

“Der Widerstand liegt bei 1,3020/50.”

CHART

Technischer Ausblick: Short-Position unter 1,0025. Ziel 0,995.

Umgekehrt, Ausbruch über 1,0025, um 1,005 zu eröffnen.

Kommentar: Das Paar bleibt unter Druck. Weitere Schwäche begünstigt.


Quelle: Trading Central

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