Technische Analyse von Gold, Dollar und Euro

XTB: Im zweiten Quartal des Jahres ging es hauptsächlich um die Währungen in Europa, da die EZB die Statements deutlich angepasst hat und es Wahlen in Großbritannien gab. Im Juli hat sich der Fokus etwas in die USA verlagert, was auch in der kommenden Woche der Fall sein wird.

Die kommende Entscheidung der Bank of Canada könnte ein sehr wichtiger Punkt für den kanadischen Dollar sein und der halbjährliche Bericht von Janet Yellen vor dem Kongress führt für gewöhnlich zu großen Bewegungen im US-Dollar. Die Kombination könnte große Bewegungen im USD/CAD auslösen.
Der USD/CAD befindet sich schon seit mehreren Tagen und Wochen in einem sehr deutlichen Abwärtstrend. Sollte sich dieser Trend weiter fortsetzen, liegt die nächste Unterstützungszone zwischen 1,24600 und 1,28550.

Von dieser Zone könnte der Kurs mit entschlossenen Käufern im Rücken wieder abprallen, jedoch bleibt abzuwarten, welche Bewegungen aus den oben genannten Events entstehen.

Yellen sagt vor dem Kongress aus (Mittwoch und Donnerstag, 16:00 Uhr)  Nach zwei Zinsanhebungen in diesem Jahr (März und Juni) hat sich der Fokus auf Bilanzbereinigungen verlagert. Die Fed hat die Anleihenkäufe nicht mehr im Programm der Geldpolitik, sie besitzt dennoch ein großes Portfolio an Sicherheiten und hat die Erträge aus diesem Portfolio gut investiert.

Das Ausbleiben weiterer Investments scheint der erste Schritt für einen Ausgleich der Bilanz zu sein und während Yellen selbst signalisierte, dass man über diesen Schritt sehr viel nachgedacht hat, kann man aus den Berichten des Treffens im Juni lesen, dass es keine Einigkeit über den Zeitpunkt der Entscheidung gab.

Das ist ein sehr wichtiger Punkt für die Investoren. Die Entscheidung, das Programm bis September zu stoppen, könnte gut für den US-Dollar sein und Währungspaare wie USD/JPY, in dem wir zunehmendes Momentum erkennen, womöglich beeinflussen.
Der USD/JPY  konnte in den letzten Wochen deutlich zulegen. Seit Anfang Juni befindet sich das Währungspaar in einem Aufwärtstrend und steuert mit sauberen Korrekturen auf die erste lokale Widerstandslinie bei 114,378 zu.

Wichtig wird die kommende Woche auch für dieses Währungspaar werden, denn ein nachhaltiger Schluss über dem Widerstand könnte das Paar weitere 110 Punkte nach oben treiben.

Zinsentscheid der Bank of Canada (Mittwoch 16:00 Uhr)  Die EZB und die Bank of England haben deren Währungen nach oben befördert, nachdem sie eine mögliche Verengung der Geldpolitik in der Zukunft erwähnt haben, die Bank of Canada könnte am kommenden Mittwoch die Zinsen anheben. Die Politiker der Zentralbank signalisierten, dass in naher Zukunft die Zinsen angehoben werden sollen.

Während die Anhebung der Zinsen gut für den kanadischen Dollar sein könnte, sollte man nicht vergessen, dass eine Anhebung bereits erwartet wird, daher könnte man, wenn die Bank of Canada sich dazu entschließt, die Anhebung noch aufzuschieben, eine deutliche Aufwärtsbewegung im USD/CAD sehen.

US Daten: Verbraucherpreisindex und Einzelhandelsumsätze (Freitag, 14:30 Uhr)  Die Berichte aus der US-amerikanischen Wirtschaft werden von Janet Yellens Reden ein wenig überschattet, aber diese beiden Berichte sind wichtig genug, um eine Marktreaktion hervorzurufen.

Die aktuellen Berichte des FOMC zeigen, dass einige Mitglieder über die niedrige Inflation besorgt sind, daher wird erwartet, dass dieser Bericht eine Auswirkung auf die Kursen von USD/JPY, EUR/USD  und Gold haben wird.
Der Goldpreis  ist Anfang der Woche durch die aufwärts gerichtete Trendlinie gebrochen. Zuvor hatte sich der Goldpreis stufenartig in einem mehrwöchigem Aufwärtstrend nach oben gearbeitet, jetzt stellt sich die Frage, ob die Preise es schaffen, in dieser Woche wieder über die Trendlinie zu klettern.

Deutliche Einflüsse aus den Reden und Berichten könnten den Goldpreis weiter fallen lassen. Das nächste Kursziel der Bären wäre dann eine lokale Zone, die ca. zwischen 1193$ und 1200$ liegt.

Auch der Wochenchart im Gold zeigt einige Abpraller an wichtigen Linien. Schon vor ein paar Wochen schafften es die Käufer nicht, den Goldpreis nachhaltig über den 50-Tage-Durchschnitt zu schieben und auch in den letzten Wochen konnte der Goldpreis die vorherigen lokalen Hochs nicht erneut angreifen.

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