Trump-Sieg löst die Bremse – bald 100.000 Dollar für einen Bitcoin?
Dass ein neuer US-Präsident Donald Trump den Bitcoin beflügeln würde, war vor der Wahl weitestgehend Konsens in der Community.
Dass die Mutter aller Kryptowährungen aber keine Woche später schon bei 90.000 Dollar notieren würde, überrascht doch etwas.
Der Ausbruch über das Allzeithoch nach dem republikanischen Durchmarsch hat die Bremse im Kurs gelöst und den Bitcoin Richtung Schallmauer 100.000 Dollar katapultiert.
Kommt die „nationale Bitcoin-Reserve“?
Bereits die Einführung von Spot-ETFs Anfang des Jahres hat einen wichtigen Impuls für die Akzeptanz des Bitcoins geliefert, woraufhin vor allem institutionelle Anleger ihre Position zu dieser Anlageklasse noch einmal überdachten.
Nun könnte Trump als Präsident für eine deutliche Verbesserung der rechtlichen Rahmenbedingungen sorgen.
Anleger stützen sich dabei auf die Aussagen des Republikaners auf der Bitcoin-Konferenz 2024.
Sollte die Trump-Regierung tatsächlich irgendwann eine „strategische, nationale Bitcoin-Reserve“ anlegen, dürfte es für die amerikanische Geldpolitik ein Tag für die Geschichtsbücher werden, an dem auch die letzten Zweifel an der Nachhaltigkeit von Bitcoin verflogen sind.
Halving plus Trump gleich Rally!
Es hat die Blockbelohnungen von 6,25 auf 3,125 Bitcoin reduziert.
Die Auswirkungen waren zwar nicht direkt zu spüren, doch die Kombination mit der politischen Fantasie hat die sechsmonatige Seitwärtsphase abrupt beendet.
Angebot und Nachfrage aus dem Gleichgewicht
Der Angebotsschock und die plötzlich hohe Nachfrage sorgen für einen andauernden Nachfrageüberhang. Es gibt nicht genug Angebot zu den aktuellen Preisen, um die Nachfrage zu befriedigen.
Heute sind bereits 94 Prozent aller existierenden Bitcoin im Umlauf oder verloren gegangen.
Nur noch etwa 1,2 Millionen Bitcoin können geschürft werden. Und der einzige Weg, wieder ein Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage herzustellen, ist ein weiterer Preisanstieg.
Wann fällt die 100.000-Dollar-Marke?
Vermutlich aber werden sich in den kommenden Wochen und Monaten noch höhere Kurse durchsetzen und den Bitcoin erstmals auch sechsstellig werden lassen. Wie hoch es letztendlich gehen kann, wird sich über die Größe der „Blase“ entscheiden.
Selbst eine Verdopplung des Kurses bei einer extremen Ausgestaltung wäre nicht ausgeschlossen. Doch auch dieser Anstieg sollte nicht für immer und auch nicht einseitig erfolgen.
Es wird auch wieder einen Bärenmarkt geben, der die berüchtigten Bitcoin-Korrekturen mit sich bringt.
Eine Post-Halving-Blase wäre nicht neu, bereits nach den Halvings in 2012, 2016 und 2020 kam der Kurs nach einem Anstieg wieder deutlich zurück.
Bitcoin Chart
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