US-Arbeitsmarktbericht im Fokus der Anleger

  • US-Arbeitsmarktbericht steht am heutigen Freitag ganz klar im Mittelpunkt
  • EMI zum Baugewerbe aus Großbritannien wird morgens veröffentlicht
  • Plattform-Zählung könnte einen entscheidenden Impuls für den Ölpreis am Ende der Woche liefern

XTB: Wie jeden ersten Freitag des Monats richten sich alle Blicke auf den US-Arbeitsmarktbericht, der dem Dollar wieder etwas Kraft geben könnte, da dieser in letzter Zeit deutlich an Wert verloren hat.

Darüber hinaus erhalten Pfund-Händler einen EMI-Wert zum Baugewerbe. Dies könnte möglicherweise ein weiterer Grund sein, die britische Währung weiter zu kaufen. Am Ende des Tages wird noch die wöchentliche Änderung der Zahl der Ölplattformen veröffentlicht, die Daten scheinen angesichts des aktuellen Ölpreises von großer Bedeutung zu sein.

10:30 Uhr – Großbritannien, Einkaufsmanagerindex zum Baugewerbe:
Der Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe fiel am Donnerstag schlechter aus. Der Ausblick für die britische Währung änderte sich jedoch nicht, da das Pfund hauptsächlich von der Schwäche des US-Dollars getrieben wurde.

Sobald der USD wieder an Attraktivität gewinnt, könnte ein stärkerer Rückgang des Pfunds zu spüren sein. Die Märkte erwarten einen Wert von 52 Punkten, was auf einen winzigen Rückgang im Vergleich zu 52,2 Punkten im Dezember schließen lässt.

14:30 Uhr – USA, Non-farm Payrolls (Arbeitsmarktbericht):
Zu Beginn der Woche gab es einige Hoffnungen, dass der US-Dollar wieder an Schwung gewinnen könnte, da eine Reihe von makroökonomischen Daten erwartet wurde (einschließlich Fed-Treffen). Nach einigen Tagen kann man jedoch zusammenfassen, dass der USD weiter schwächelt, der NFP-Bericht könnte hier die letzte Chance für den USD sein.

Es ist ebenfalls darauf hinzuweisen, dass während der EURUSD derzeit über der 1,25-Marke gehandelt wird, die US-Währung gegenüber anderen Währungen wie dem AUD, NZD oder JPY aufwertet. Dies deutet zwar darauf hin, dass der US-Dollar tatsächlich an Stärke gewinnt, der Euro bis jetzt aber auch in der Lage ist sein hohes Niveau zu halten.

Unter Berücksichtigung der gesamten Woche hat der USD gegenüber dem JPY und AUD bisher über 1% zugelegt und verlor vor allem gegenüber dem CHF, GBP und EUR. Angesichts der starken ADP-Zahlen (234 Tsd. im Vergleich zu erwarteten 180 Tsd.) kann man sagen, dass die Märkte vor dem NFP-Bericht (180 Tsd.) etwas vorsichtig sind.

Bedenken Sie jedoch, dass der Januar von einem harten Winter geprägt war, was die Beschäftigung ein wenig dämpfen könnte. Abgesehen davon wird erwartet, dass die durchschnittlichen Stundenlöhne von 2,5% im Jahresvergleich auf 2,6% steigen werden, während die Arbeitslosenquote bei 4,1% bleiben sollte.

19:00 Uhr – USA, Zählung der Ölplattformen:
In der letzten Woche gab es einen kräftigen Anstieg der Ölplattformen, da US-Bohrunternehmen aufgrund eines anhaltenden Anstiegs des Rohstoffpreises eifrig auf neue Bohrinseln setzen.

WTI Chart 02.02.2018
Der WTI-Preis bewegt sich knapp unter einem wichtigen Widerstand, der durch ein 50% Retracement der Aufwärtsbewegung seit Mitte 2014 untermauert wird. Quelle: xStation 5

Angesichts der immer noch anhaltenden Öl-Rallye könnte man vermuten, dass jeder gesündere Anstieg (zusammen mit steigender Produktion und Lagerbeständen) ein Grund sein könnte, Gewinne mitzunehmen. Beim Blick auf die untere Grafik ist zu sehen, dass der WTI-Preis nur knapp unter einem entscheidenden langfristigen Widerstand liegt.

 

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen auf der Agenda:

  • 11:00 Uhr: Coeure von der EZB
  • 19:30 Uhr: Kaplan von der Fed
  • 21:30 Uhr: Williams von der Fed

 

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