US-Dollar: Greenback zeigt Schwäche

ActivTradesWährend der letzten Sitzungen stieg der Euro gegenüber dem US-Dollar in den Bereich 1,08, nicht weit entfernt von den Höchstnotierungen der letzten vier Monate. Die Märkte beginnen also langsam die Möglichkeit einzupreisen, dass Draghi zum Jahresende das Quantitative Easing zurückfahren könnte und damit nicht nur dem Vorbild der Deutschen, sondern auch der Inflation folgen würde, die in den letzten Monaten in Europa zu verzeichnen war.

 

Mittlerweile nähert sich auch der Countdown für die Zustellung von Theresa Mays Austrittsmitteilung nach Artikel 50 des EU-Vertrags, die in Brüssel für Mittwoch erwartet wird. Damit könnte das britische Pfund in den nächsten Wochen weiterhin unbeständig bleiben. Immerhin konnte die Währung in den letzten Tagen gegenüber dem Dollar wieder an Boden gewinnen, nachdem der Markt sich allmählich auf eine Zinsanhebung durch die englische Notenbank für die nächsten 6-9 Monate eingestellt hatte.

Das Klima einer allgemeinen Unsicherheit und die Schwäche der grünen Banknote (mit dem US-Dollar-Index unter 100) gaben den Edelmetallen weiteren Raum für eine Erholung. Gold  zog auf 1.245 USD an und könnte sich in den nächsten Sitzungen zu den Höchstwerten von Ende Februar im Bereich von 1.265 USD aufschwingen. Silber  hingegen legte ungefähr zwei Prozentpunkte zu und erreichte eine Notierung von 17,75 USD. Positiv entwickelte sich auch Palladium mit einem Handelspreis von 800 USD, während Platin für 968 USD über den Tresen ging.
 

Gegenteilig präsentierte sich das Szenario für Erdöl, das nach wie vor Schwäche zeigt, mit einem Brent, der erstmals seit November unter 50 USD/Barrel rutschte und mit 50,9 abschloss. Keinerlei Anzeichen einer Erholung gibt es auch für die Notierung des US-amerikanischen Öls mit einem WTI-Vertrag für texanisches Rohöl (Fälligkeit April) im Bereich 48 USD.


Marktkommentar von Carlo Alberto De Casa, Chief Analyst, ActivTrades

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