US-Studenten verwenden Kredite für Krypto-Investitionen

  • Laut einer Umfrage verwenden mehr als ein Fünftel der US-Studenten ihre Studentendarlehen für Krypto-Investitionen
  • ESMA verschärft Haltung gegenüber digitalen Währungsderivatkontrakten
  • Russland führt Gesetzentwurf zum Rechtsschutz von Krypto-Besitzern ein

XTB: Die großen Kryptowährungen sind in den letzten Stunden weiter gesunken, die Kursrückgänge hielten sich jedoch in Grenzen. Technisch gesehen scheint der Bitcoin an einem interessanten Punkt zu sein, der für die Bullen einen erneuten Kaufanreiz schaffen könnte.

Bevor wir uns aber mit den Charts befassen, sollte eine besonders interessante Umfrage erwähnt werden, die vom Student Loan Report zwischen dem 16. und 20. März durchgeführt wurde. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass bis zu 21,2% der derzeitigen Studenten ihre Studentendarlehen verwenden, um in Kryptowährungen zu investieren. Die befragten Studenten versuchten die Preisvolatilität im Bitcoin oder Ethereum auszunutzen, um ihre Schulden schneller zurückzahlen zu können.

Die Zahl ist ziemlich beeindruckend, insbesondere wenn man berücksichtigt, dass Investitionen in dem so volatilen Markt zu noch höheren Schulden führen können. Darüber hinaus hat die hohe Volatilität, die wir zum Jahreswechsel bei den digitalen Währungen hinweg beobachten konnten, Brancheninsider nicht davon abgehalten Gehälter in Bitcoin zu beziehen. Laut einem Bericht von CNBC vom 26. März ziehen es 52 Mitarbeiter von BitPay vor, ihre Gehälter vollständig in der digitalen Währung zu erhalten, anstatt in gewissem Umfang auf Papiergeld umzusteigen.

ESMA verschärft ihre Haltung gegenüber Krypto-Derivatkontrakten
Die Europäische Wertpapier- und Marktaufsichtsbehörde (ESMA) hat beschlossen, ihre Haltung zu Krypto-Derivatkontrakten zu verschärfen, indem sie sich bereit erklärt den maximalen Hebel für kryptowährungsbezogene CFDs (sogenannte Differenzkontrakte) vorübergehend auf 2:1 zu reduzieren. Grund hierfür ist der Schutz der Privatanleger.

ESMA-Ankündigung im Wortlaut: ESMA führt Verbot binärer Optionen und Beschränkungen für CFDs ein

Dies bedeutet, dass diese mindestens 50% des gesamten CFD-Wertes zahlen müssen, was infolgedessen zu einer Begrenzung möglicher Gewinne und Verluste führt. Die ESMA verwies außerdem auf die enorme Volatilität, die bei Kryptowährungen beobachtet wurde und ein wesentliches Risiko für Privatanleger darstellt. Die Behörde hat sogar darüber nachgedacht, die Hebelwirkung sowie das Marketing oder den Verkauf von diesen Produktarten gänzlich zu verbieten.

Russland führt Gesetzentwurf zum Rechtsschutz von Krypto-Besitzern ein
Das russische Finanzministerium hat einen Gesetzentwurf vorgelegt, der darauf abzielt die Rechte der Besitzer virtueller Währungen zu schützen. Diese Maßnahme könnte dazu beitragen, dass dadurch der Handel mit Kryptowährungen im Land gefördert wird. Der neu eingeführte Gesetzentwurf regelt auch die Verwendung von digitalem Geld.

Das Ministerium behauptet, dass der Gesetzentwurf es den Behörden erlaubt die digitalen Währungen zu besteuern und damit den Staatshaushalt zu unterstützen. Ebenfalls behandelt der  Gesetzentwurf weitere Angelegenheiten zum Thema Erbrechte und Konkursforderungen in Verbindung mit Kryptowährungen.

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