Wichtig für das Portfolio: Schwellenländeranleihen

Ninety OneSchwellenländeranleihen gibt es in vielerlei Varianten und sie bieten eine ganze Reihe von Vorteilen. Im aktuellen Niedrigzinsumfeld sind sie aufgrund ihrer attraktiven Renditen für Investoren so relevant wie nie zuvor.

Die besondere Attraktivität ergibt sich aus den positiven Fundamentaldaten und langfristigen Wachstumsaussichten vieler Schwellenländer und deren lokaler Unternehmen. Dabei sind tiefgreifende Kenntnisse der Anlageklasse und ein selektiver Ansatz von entscheidender Bedeutung, wenn man diese Chancen erfolgreich nutzen will.

 


 

Ein breites Anlagespektrum

Kaum eine Anlageklasse besitzt ein so vielfältiges Anlageuniversum wie Schwellenländer-Anleihen: 30 Länder, die ihre Anleihen in Lokalwährungen emittieren, und 70 Länder und deren Unternehmen, die ihre Anleihen in Hartwährung begeben. Dazu zählen unter anderem Volkswirtschaften wie die asiatische Supermacht China, die Erdöl exportierenden Golfstaaten und das ressourcenreiche Brasilien.

Aufgrund von unterschiedlichen wirtschaftlichen Entwicklungsgraden und abhängig von den vorherrschenden makroökonomischen Rahmenbedingungen ergeben sich vielfältige Anlagechancen für aktive Investoren. Gleichzeitig sind diese Merkmale aber auch die größten Risikofaktoren, weshalb langjähriger Erfahrung ein tiefgreifendes Verständnis für die Anlageklasse unabdingbar sind.

Neben ihrer Vielfalt tragen Schwellenländeranleihen, auch aufgrund ihrer Unterscheidungsmerkmale zu Industriestaaten, zur Diversifizierung von Anleiheportfolios bei. So liefern sie aus Ertrags- und Risikogesichtspunkten einen echten Mehrwert für das Gesamtportfolio.

Egal ob in Landeswährung oder in Hartwährung: Die verschiedenen Arten von Schwellenländeranleihen können Anlegern jeweils spezifische Vorteile bieten.

Schwellenländeranleihen schließen eine Lücke im Portfolio

Aufgrund der Niedrigzinspolitik sind Anleiheinvestoren seit über zehn Jahren sinkenden Renditen ausgeliefert. Um künftig angemessene Erträge erzielen zu können, müssen Investoren in Anbetracht des weiterhin schwachen globalen Wirtschaftswachstums und der anhaltend niedrigen Zinsen ihren Horizont jenseits der traditionellen Anleihemärkte erweitern. Schwellenländeranleihen stellen eine der wenigen verbleibenden Anlagemöglichkeiten mit einem attraktiven Renditepotenzial dar.

Schwellenländeranleihen, die von Ländern mit robusten Fundamental- und Wachstumsdaten bzw. von gut geführten und ertragsstarken Unternehmen begeben werden, können eine zusätzliche Risikoprämie gegenüber Anleihen aus Industriestaaten aufweisen. So bieten erstklassige multinationale Unternehmen aus Schwellenländern häufig allein wegen der niedrigen Kreditratings ihrer Heimatländer eine höhere Renditen.

Diesen Vorteil können sich Investoren zu nutzen machen. Aufgrund der Komplexität dieses Anlageuniversums sind jedoch langjährige Erfahrung und fundierte Analysen von entscheidender Bedeutung für eine effektives Risikomanagement.

Stabile und wachsende Volkswirtschaften

Das Wirtschaftswachstum ist von grundlegender Bedeutung für Anleiheinvestoren, da es sich direkt auf die Fähigkeit eines Landes auswirkt, seine Schulden zurückzahlen zu können. Zudem verbessert eine positive Konjunkturentwicklung das Risikoprofil, sodass die emittierenden Länder zukünftig weniger Zinsen für Neuemissionen zahlen müssen. Das wiederum führt zusteigenden Anleihekursen, da sich Zinsen und Kurse umgekehrt proportional zueinander verhalten.

Während viele Industriestaaten Wirtschaftswachstumsraten im niedrigen einstelligen Bereich verzeichnen, erzielen Schwellenländer häufig doppelt so hohe Wachstumsraten. Die Qualität und Nachhaltigkeit dieses Wachstums ist dabei ein entscheidender Faktor.

Viele Schwellenländer haben in der Vergangenheit bereits wirtschaftliche Schwächephasen durchlaufen und daraus gelernt. Die oft vorsichtigere und vorausschauende Herangehensweise hinsichtlich der Haushaltsdisziplin führt zu robusteren Fundamentaldaten.

Andere Schwellenländer hingegen verfügen jedoch über ein weniger stabiles finanzielles Fundament. Investoren sollten bei ihren Anlageentscheidungen daher äußerst umsichtig und selektiv vorgehen.

 


 

Solide Unternehmen

Innerhalb der Schwellenländer sind starke Fundamentaldaten das Schlüsselthema. Viele Unternehmen, die im Schwellenländersegment Anleihen begeben, sind internationale Top-Unternehmen. Diese weisen über das gesamte Risikospektrum üblicherweise eine geringere Verschuldung auf als vergleichbare Unternehmen aus Industrieländern.

Damit verfügen sie über bessere Voraussetzungen für die Umsetzung von Wachstumsstrategien und über eine höhere Widerstandsfähigkeit in Krisenzeiten. Allerdings gibt es innerhalb dieses Segments große Unterschiede zwischen den Unternehmen, sodass eine sorgfältige Analyse notwendig ist, um zu entscheiden, welche Unternehmen sich durchsetzen können und welche nicht.

Eine gut ausgewogene Mischung von Schwellenländeranleihen – z.B. eine ausgewogene Fondslösung, die alle drei oben aufgeführten Schwellenländeranleihesegmente kombiniert – ermöglicht ihnen Zugang zu allen Bereichen dieses interessanten Marktes.

Peter Eerdmans,Head of Fixed Income, Ninety One

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