Wie die DKB 227.000 Tonnen CO2 eingespart hat

DKB: Die Deutsche Kreditbank AG (DKB) hat heute – ein Jahr nach der erfolgreichen Emission ihres ersten Green Bonds – das dazugehörige Reporting veröffentlicht. Die Bank aus Berlin hatte im Juni 2016 erfolgreich ihre Debütemission am Green Bond Markt mit einem Volumen von 500 Mio. EUR begeben.

 

Grüne Anleihe der DKB
Die Ergebnisse des ersten Green Bond Reportings der DKB machen transparent, warum diese "grüne Anleihe", die ausschließlich Darlehen für Solar- und Windenergieprojekte onshore in Deutschland refinanziert, qualitativ zu den Besten dieser noch jungen Anlageklasse gehört.

In dem Report wird der für die Anleihe definierte Darlehenspool, unter Beachtung der Green Bond Principles, mit einem speziellen Augenmerk auf die Aspekte Mittelverwendung, Projektbewertung und –auswahl (Selektionskriterien), Verwaltung der Mittel (Green Bond Pool) und Auswirkungsanalyse (Impact Reporting) betrachtet. Zum Reporting-Stichtag, dem 31.12.2016, hatte der Darlehenspool ein Gesamtvolumen von 625 Mio. Euro und beinhaltete 160 Einzeldarlehen. Die über den Green Bond refinanzierten Anlagen können mit der von ihnen erzeugten Strommenge eine Stadt mit 250.000 Einwohnern versorgen und sparen jährlich ca. 227.000 Tonnen CO2 ein.

Nachhaltiges Geschäftsmodell
Im Oekom Sustainability Bond Rating erhielt der Green Bond der DKB im November 2016 mit "a" (excellent) die bislang beste Ratingnote von rund 240 grünen Anleihen weltweit. Es war die erste grüne Anleihe im Format Senior Unsecured einer Geschäftsbank in Deutschland. Mit diesem Schritt wurde das nachhaltige Geschäftsmodell der DKB um einen weiteren Baustein erweitert und die Kapitalmarktrefinanzierung weiter diversifiziert.

 

 

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