Wie Sie Ihr Konto effektiv schützen

TARGOBANK: Online-Banking, Kartenzahlung, kontaktloses Bezahlen – immer mehr Menschen erledigen ihre Bankgeschäfte vom Sofa aus und verzichten immer häufiger auf Bargeld. Die Verfahren beim Online-Banking und Kartenzahlungen sind sicher. Kluge Nutzer beherzigen zudem ein paar Regeln, um Betrügern keine Chance zu lassen.

Geld überweisen, einen Dauerauftrag einrichten, den Kontostand abrufen oder einen Kredit abschließen – Verbraucher können immer mehr Bankgeschäfte heute schon von zuhause aus erledigen. Das Online-Banking macht es möglich. Und es wird immer beliebter: Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden ermittelte, nutzten im Jahr 2016 rund 53 % der deutschen Bevölkerung zwischen 16 und 74 Jahren Online-Banking.

 

2010 lag der Anteil noch rund zehn Prozentpunkte unter diesem Wert. Am beliebtesten ist das Online-Banking in der Altersgruppe der 25- bis 34-Jährigen: Hier nutzen rund 74 % den Computer für ihre Bankgeschäfte.

 

Phishing
Die steigende Beliebtheit von Online-Banking motiviert Betrüger, sich Zugang zu vertraulichen Daten zu verschaffen. Die Masche beim sogenannten "Phishing": Täuschend echt aussehende E-Mails der vermeintlich eigenen Bank fordern den Empfänger unter einem Vorwand dazu auf, seine geheimen PIN- und TAN-Daten zurückzuschicken oder auf gefälschten Webseiten einzugeben.

 

"Wer Online-Banking nutzt, kann jedoch einiges tun, um sein Konto vor unerwünschten Zugriffen zu schützen", sagt Riccardo Potenza, Filialleiter bei der TARGOBANK. Zum Beispiel sollte immer eine aktuelle Antivirensoftware zum Einsatz kommen, um schädliche Programme wie Trojaner gar nicht erst auf den Rechner zu lassen. E-Mails von unbekannten Absendern sollten stets kritisch überprüft und gegebenenfalls gelöscht werden.

 

„Eine seriöse Bank wird ihre Kunden nämlich niemals dazu auffordern, persönliche Informationen wie PIN oder TAN per E-Mail zurückzusenden“, so Potenza. Wer sich dennoch einmal nicht sicher sei, sollte umgehend seine Bank kontaktieren.

 

Auf unbekannte Umsätze achten
Viele Kriminelle ersparen sich aber auch den Umweg, über die Bankdaten an das Geld der Verbraucher zu gelangen und stehlen einfach direkt das Portemonnaie. Taschendiebe nutzen das Gedränge auf öffentlichen Plätzen, in Bahnhöfen oder Einkaufspassagen, um Geld und Wertsachen zu entwenden.

Doch schon wenige Maßnahmen helfen, sicher und geschützt durch das Getümmel zu kommen. So sollte man das Portemonnaie möglichst nah am Körper tragen – ideal sind verschließbare Jackeninnentaschen. „Wer auf Nummer sicher gehen will, bewahrt Kartennummern, Kontonummern und Bankleitzahl zusammen mit den dazugehörigen Sperrnotrufnummern separat auf“, empfiehlt Potenza.

 

So kann man die Karten im Fall eines Diebstahls sofort sperren lassen. Beim Bezahlen mit Karte gilt: Die PIN immer verdeckt eingeben und darauf achten, dass niemand über die Schulter guckt. Nach dem Shoppen sollten die Kontoauszüge überprüft werden. So kann man kontrollieren, ob die Beträge korrekt abgebucht wurden.

 

Wer unbekannte Umsätze entdeckt, sollte sofort seine Bank kontaktieren. Das kann dabei helfen, möglichen Datenklau und Betrug so früh wie möglich zu erkennen.

 

Bei Verlust Bankkarte rasch sperren
Wer seine Bankkarte verliert, sollte ebenfalls keine Zeit verlieren und die Karte umgehend sperren, „damit kein Missbrauch erfolgen kann“, sagt Ricardo Potenza. Denn in vielen Geschäften kann mit Unterschrift bezahlt werden, was den Missbrauch der Karte im Vergleich zur Bestätigung durch PIN-Eingabe erleichtert.

 

Bei Kreditkarten benötigen Kriminelle nur die Kreditkartennummer und die CVC-Prüfziffer auf der Karte, um im Internet einkaufen zu können. Um die Karte zu sperren, sollten Betroffene ihre Hausbank kontaktieren. Führen Sie die Telefonnummer zur Kartensperre immer mit sich – am besten direkt im Handy gespeichert.

 

 

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