Wird Blockchain für Investoren attraktiver?

  • Südkorea wird Kryptowährungshändler mit anonymen Bankkonten verbieten
  • Das Land plant, den inländischen digitalen Devisenhandel zu besteuern, und fordert Nutzer auf, die Transaktionsdaten mit den Banken zu teilen
  • Axel Weber von der UBS rät beim Weltwirtschaftsforum in Davos davon ab in Bitcoin zu investieren

XTB: Dem Bitcoin gelang es während der gestrigen Sitzung am Montag nicht seinen kritischen Widerstand zu überwinden. Insbesondere Südkorea könnte für die schlechte Performance der Kryptowährung verantwortlich gemacht werden. Beachten Sie, dass das Land eine lang erwartete Entscheidung bezüglich des Kryptowährungshandels am Dienstag veröffentlicht hat, dass die Nutzung von anonymen Bankkonten im Kryptowährungshandel ab dem 30. Januar verboten wird.

Mit diesem Schritt soll verhindert werden, dass digitale Währungen für Geldwäsche und andere kriminelle Machenschaften verwendet werden. Auch wenn das Urteil nicht so schlecht ist, wie es scheint (beachten Sie, dass das Land ein vollständiges Verbot aller Börsen in Erwägung zog), könnten neue Maßnahmen die Verwendung virtueller Währungen einschränken.

Als Folge brach der Bitcoin-Preis zusammen und durchbrach eine wichtige Unterstützungszone. Wie bereits seit einigen Tagen zu sehen ist, scheinen die Bären die Kontrolle über den Markt zu behalten. Ein kurzer Blick auf den H4-Chart bestätigt dies.

Bitcoin Chart 24.01.2018

Der Bitcoin konnte die obere Grenze des Abwärtstrendkanals nicht durchbrechen. Infolgedessen rutschte der Kurs unter einen kritische Unterstützungsbereich bei ungefähr 10.900 US-Dollar und bildete danach ein Bearish-Engulfing-Muster aus. Man kann daher annehmen, dass der Kurs seinen Abwärtstrend fortsetzen und sich in Richtung der unteren Grenze des Trendkanals bewegen könnte. Quelle: xStation 5

Das selektive Verbot der südkoreanischen Aufsichtsbehörden war nicht die einzige Entscheidung, die getroffen wurde. Das Land gab außerdem bekannt, dass es in diesem Jahr laut der Yonhap Nachrichtenagentur bis zu 24,2% der Unternehmens- und lokalen Einkommenssteuern von den landesweiten virtuellen Devisenbörsen erheben wird.

Darüber hinaus forderte die Regierung digitale Devisenbörsen auf, die Transaktionsdaten der Nutzer mit den Banken zu teilen. Letztendlich dürfen die Händler von Kryptowährungen in Südkorea ab dem 30. Januar keine Einzahlungen mehr in ihre E-Wallets tätigen, es sei denn, die Namen auf ihren Bankkonten stimmen mit dem Kontonamen in den Kryptowährungsbörsen überein. All dies belastete den Bitcoin-Preis, der nun versucht, sich zu erholen.

Blockchain hat eine Chance, für Investoren attraktiver zu werden
Nach den von Bloomberg gesammelten Daten haben sich die Investitionen in die Blockchain-Technologie im ersten Quartal des letzten Jahres beschleunigt und erreichten mehr als 140 Millionen US-Dollar.

Wenn Bitcoin und andere digitale Währungen reguliert werden, könnte dies darüber hinaus dazu beitragen, die Blockchains für Investoren attraktiver zu machen. Da digitale Währungen aufgrund der vorgeschlagenen Kontrollen zur Bekämpfung der Terrorismusfinanzierung zu einem sicheren Mittel zur Wertverlagerung werden könnten.

Axel Weber von der UBS rät davon ab, in Bitcoin zu investieren
Das Weltwirtschaftsforum in Davos hat gerade erst begonnen, und der Verwaltungsratspräsident der UBS Weber war einer der ersten, der öffentlich sprach. Er sagte, dass die Bank zwischen institutionellen und Retail-Kryptowährungshändlern unterscheidet.

Während erstere die Fähigkeit haben, Risiken im Zusammenhang mit Investitionen in Bitcoin zu beurteilen, sollten Letztere davor geschützt werden, auf diese Produkte (digitale Währungen) zu setzen, da sie virtuelle Münzen nicht vollständig verstehen.

Deshalb wies Alex Weber darauf hin, dass er Retail-Tradern davon abraten würde, in Bitcoin zu investieren, ebenso, dass vor der globalen Finanzkrise einige Banken komplexe Finanzprodukte verkauften, ohne sie Schritt für Schritt zu erklären.

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