Wird der NFP-Bericht den USD stärken?

XTB

  • Der NFP-Bericht ist am Freitag die wichtigste makroökonomische Veröffentlichung, vor allem die Lohnentwicklung steht im Mittelpunkt
  • Am Freitagmorgen gibt es außerdem neue Industriedaten aus Großbritannien, das GBP reagiert auf neue Entwicklungen in den Brexit-Gesprächen
  • Vorläufige Indikatoren der Uni-Michigan werden zeigen, ob die US-Verbraucher optimistisch sind, die Inflationserwartungen sollten auch für den USD relevant sein
     

Der NFP-Bericht ist nicht nur die wichtigste Veröffentlichung am Freitag, sondern auch einer der bedeutendsten Einflussfaktoren für den US-Dollar. Anleger sollten sich hauptsächlich auf die Lohnentwicklung konzentrieren.

Am Freitagmorgen gibt es ebenfalls neue Industriedaten aus Großbritannien. Marktteilnehmer müssen aber erst einmal die erste Ergebnisse der  Brexit-Gespräche verdauen.
 

10:30 Uhr – Großbritannien, verarbeitendes Gewerbe, Industrieproduktion und Handelsbilanz für Oktober: Es gibt ein ziemlich reichhaltiges Datenpaket aus der britischen Wirtschaft, das am Freitagmorgen veröffentlicht werden soll.

Industrie und Produktion sollten jedoch nicht zu höheren Marktreaktionen führen, da dieser Sektor im Vergleich zu den Dienstleistungen relativ klein ist.

Des Weiteren haben einige Investoren Fortschritte bei den Brexit-Gesprächen analysiert. Nach dem EU-Gipfel, der nächste Woche stattfindet, könnten beide Seiten mit Verhandlungen über ein Handelsabkommen beginnen.

Die Produktion des verarbeitenden Gewerbe wird im Monatsvergleich voraussichtlich um 0,1% zurückgehen (vorher: + 0,7%), die Industrieproduktion stagniert (vorher: + 0,7%), und wenn es um Handelsbilanz geht, prognostizieren die Märkte ein Defizit von 11,45 Mrd. GBP (vorher: -11,25 Mrd. GBP).

14:30 Uhr – USA, NFP-Bericht für November: Der US-Dollar hat sich zuletzt dank der Fortschritte bei der Steuerreform und der bevorstehenden Zinserhöhung positiv entwickelt. Da in dieser Woche keine Inflationszahlen bekannt gegeben werden, sollten sich die Anleger beim Arbeitsmarktbericht insbesondere auf die Lohndynamik konzentrieren.

Ein höheres Lohnwachstum könnte in der Zukunft  für mehr Inflation sorgen. Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft sollte um 200.000 Stellen steigen, während bei den Löhnen im Jahresvergleich ein Anstieg von 2,4% auf 2,7% erwartet wird.
 

16:00 Uhr – USA, vorläufige Indikatoren der Uni-Michigan: Die jüngsten Daten zeigten, dass sich die US-Verbraucher optimistisch zeigten und angesichts der anhaltenden Weihnachtsverkaufssaison eine Verschlechterung der Stimmung unwahrscheinlich ist. Darüber hinaus sollten Anleger einen Blick auf die Inflationserwartungen werfen.


GBP/USD  testet gerade einen wichtigen Widerstand. Sollte es zu einem Durchbruch kommen, könnten die Bullen auf die obere Grenze des aufsteigenden Trendkanals zusteuern. Das Kursziel läge dann bei 1,3660. Quelle: xStation 5

 

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