Wirtschaftskalender: Es geht (nicht) nur um die Federal Reserve

  • Händler sind auf die erste Pressekonferenz von Jerome Powell gespannt, die Zinserhöhung ist bereits eine abgeschlossene Sache
  • Die britischen Arbeitsmarktdaten werden nach einer schnelleren als prognostizierten Inflationsverlangsamung unter besonderer Beobachtung stehen
  • Die RBNZ wird die Zinsen voraussichtlich unverändert lassen, der NZD könnte unter Druck geraten
  • Die DoE wird wahrscheinlich einen Anstieg der Öl-Lagerbestände melden, könnte allerdings von den API-Prognosen abweichen

XTBFür den Mittwoch stehen zahlreiche wichtige makroökonomischen Veröffentlichung sowie Treffen von Zentralbanken auf der Agenda. Daher sollte während des heutigen Handelstages mit starken Kursschwankungen gerechnet werden, die für Händler wiederum viele Handelsmöglichkeiten bieten. Werfen wir einen näheren Blick auf den Wirtschaftskalender.

10:30 Uhr – Großbritannien, Arbeitsmarktdaten: Die Inflation in Großbritannien hat sich unerwartet schneller verlangsamt als im Februar prognostiziert wurde, was die Bank of England (die sich morgen trifft) etwas unter Druck setzt. In diesem Kontext scheinen die Lohndaten besonders wichtig zu sein. Es muss jedoch gesagt werden, dass heute die Januar-Werte veröffentlicht werden, so dass wir einen weiteren Monat warten müssen, um zu sehen, ob das Reallohnwachstum letzten Monat aus einem negativen Bereich kam. Es wird erwartet, dass sich das Lohnwachstum im ersten Monat des Jahres von 2,5% auf 2,6% beschleunigt hat. Darüber hinaus wird die Arbeitslosenquote voraussichtlich bei 4,4% bleiben.

15:00 Uhr – USA, Verkäufe bestehender Häuser: Die jüngsten Daten zum US-Immobilienmarkt enttäuschten in gewissem Maße und weckten einige Bedenken hinsichtlich des Zustandes des Marktes. Diesmal wird ein Anstieg von 5,38 Mio. auf 5,4 Mio. prognostiziert Unter Berücksichtigung des jüngsten Anstiegs der Hypothekenzinsen könnte man jedoch vermuten, dass die Risiken nach unten geneigt sind.

15:30 Uhr – USA, Wöchentlicher DoE-Bericht zu den Öl-Lagerbeständen: Der gestrige API-Bericht zeigte einen unerwarteten Rückgang der Öl-Lagerbestände (2,7 Mio. Barrel), die offizielle Schätzungen der DoE deuten auf einen Aufbau von 2,5 Mio. Barrel hin. Sollten wir einen Wert knapp unter 2,5 Mio. Barrel sehen, ist es recht unwahrscheinlich, dass die Ölpreise steigen werden. Es wird vermutlich ein stärkerer Rückgang notwendig sein, um die Ölpreise von deren jetzigen Niveaus steigen zu lassen. Neben dem Öl lohnt es sich, die Veränderungen der Benzin- und Destillat-Lagerbestände genauer zu beobachten.

19:00 Uhr – Zinsentscheid der Federal Reserve: Es wird allgemein erwartet, dass die Fed eine Zinserhöhung auf 1,75% vornimmt. Allerdings wird es nicht der wichtigste Teil der gesamten Veranstaltung sein, da Anleger vor allem den Aussagen auf der anschließenden Pressekonferenz sowie den neuen makroökonomische Projektionen und dem Dot-Plot Aufmerksamkeit schenken werden.

21:00 Uhr – Zinsentscheid der RBNZ: Während alle auf die Fed konzentrieren, achtet niemand auf den Zinsentscheid der Reserve Bank of New Zealand. Natürlich ist die Zentralbank gezwungen, die Zinsen unverändert zu belassen, aber eine Beschreibung der wirtschaftlichen Bedingungen könnte ein wichtiger Teil des Treffens sein. Die jüngsten makroökonomischen Daten haben sich als recht positiv erwiesen, weshalb sie wahrscheinlich bei der Erstellung des Sitzungsprotokolls berücksichtigt werden. Letztendlich können Erwähnungen bezüglich des Wechselkurses mehr Beachtung verdienen.


Der EUR/USD prallt vor dem Zinsentscheid der Federal Reserve von der unteren Grenze des Aufwärtstrendkanals ab. Quelle: xStation 5

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