EUR/USD: Konsolidierungsphase auf hohem Niveau

Bernstein BankSeit Beginn letzten Jahres befindet sich das Währungspaar EUR/USD fest in Bullenhand. Gut zu erkennen sind die sukzessive steigenden, aufeinander folgenden Hochs und Tiefs. Betreffende Swings werden lediglich unterbrochen durch kurze Atempausen, die sich graphisch wiederum an den temporären Flaggen-, Wimpel und Keil-Formationen erkennen lassen.

Lediglich zwischen September und November vergangenen Jahres lässt sich eine ausgeprägtere Konsolidierungsphase erkennen, ebenfalls in Form einer markanten Flagge. Seit Ende Januar präsentiert sich der Euro gegenüber dem Greenback nun erneut im Sägezahnmodus. Vor diesem Hintergrund gilt es die zuvor markierten Dreijahreshochs im Bereich von 1,2510 USD zu konsolidieren. Das entsprechende Verkaufssignal seitens des Stochastik-Oszillators gilt es in diesem Kontext ebenfalls abzuarbeiten.

Im großen Bild ist aus charttechnischer Perspektive alles im Lot. MA50 und MA200 verlaufen in steigender Richtung nach wie vor hierarchisch übereinander, was wiederum einen soliden intakten Aufwärtstrend indiziert. Zu denken geben allerdings die sukzessiv fallenden Hochs innerhalb besagten Seitwärtskanals. Angesichts eines zunehmenden Verkaufsdrucks oberhalb von 1,2250 USD deutet sich die Ausgestaltung eines fallenden Dreiecks an. Eine Auflösung gen Süden dürfte dann weitere Abgaben zur Folge haben.

In diesem Szenario finden sich auf der Unterseite diverse nahegelegene Support-Regionen, die als potentielle Auflagezone dienen. Neben den Tiefs aus Januar und März 2018 bei jeweils 1,2160 USD verläuft knapp oberhalb die langfristige Aufwärtstrendlinie. Bei 1,2080 USD findet sich schließlich das 23,6 prozentige Fibonacci-Retracement – abgeleitet von den zuvor genannten Hochs und dem im Januar 2017 gestarteten Uptrend. Betreffende Preisregion repräsentiert dann auch das Jahreshoch aus 2017.

Sollte der EUR/USD dagegen wieder Fahrt gen Norden aufnehmen, hätte das Forex-Paar Aufwärtspotential bis in den Bereich des Dreijahreshochs knapp oberhalb von 1,25 US-Dollar. Ein nachhaltiger Richtungsimpuls könnte bereits am heutigen Abend anstehen, wenn das Federal Reserve neben dem Leitzinsentscheid ggfs. auch konkretere Hinweise auf die Anzahl der Zinserhöhungen für 2018 bekannt gibt.

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