Wirtschaftskalender: Zweitrangige Daten und Fed-Reden

XTB: Der Wirtschaftskalender vom Donnerstag sieht im Vergleich zum gestrigen ereignisreichen Tag recht leer aus. Nur wenige Veröffentlichungen sind geplant und keine von ihnen sorgt in der Regel für größere Bewegungen. Die schwedische Verbraucherpreisinflation wird am Morgen veröffentlicht, während Arbeits- und Inflationsdaten aus den USA am frühen Nachmittag anstehen.

09:30 Uhr | Schweden | VPI-Inflation (März): Allgemein wurde erwartet, dass die Riksbank in der zweiten Jahreshälfte 2019 die Zinsen erhöht. Während die Zentralbank ein solches Szenario nicht ausschloß, erscheint dies aufgrund der dovischen Haltung der Europäischen Zentralbank eher unwahrscheinlich. Der Geldmarkt sieht bei der Sitzung im Dezember eine Wahrscheinlichkeit von rund 45% für eine Zinserhöhung, während sie Anfang Januar noch bei über 75 % lag.

Eine Belebung der Inflation könnte die Riksbank dazu veranlassen, die Zinsen zu erhöhen, aber sie müsste beträchtlich sein, da die Notenbank zögert, einen anderen geldpolitischen Kurs als die EZB einzuschlagen. Der Marktkonsens erwartet jedoch eine Verlangsamung auf 1,8% im Jahresvergleich.

 

 

 

 

14:30 Uhr | USA | Datenpaket: Das gestern veröffentlichte FOMC-Sitzungsprotokoll drückten den USD nach unten, da das Dokument zeigte, dass die politischen Entscheidungsträger über eine gedämpfte Inflation besorgt waren. Die für heute geplanten Veröffentlichungen dürften keine größeren Kursbewegungen auslösen, können aber das Bild früherer Veröffentlichungen ergänzen.

Der EPI (Inflation) wird voraussichtlich bei 1,9% im Jahresvergleich intakt bleiben, während die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe für die Woche zum 6. April 208 Tsd. erreichen sollten.

 

Heutige Reden von Zentralbankmitgliedern:
– 15:30 Uhr | Clarida von der Fed
– 15:35 Uhr | Williams von der Fed
– 15:40 Uhr | Bullard von der Fed
– 19:00 Uhr | Wilkins von der BoC
– 20:00 Uhr | Kashkari von der Fed
– 20:00 Uhr | Bowman von der Fed
 

 

 

 

USDSEK handelt seit Mitte 2018 in einem aufwärts gerichteten Trendkanal. Nach einem Abpraller von der unteren Grenze dieses Kanals begann das Paar in der Nähe der 50-Tage-Linie (grüne Linie) zu kämpfen. Die Unterstützungszone im Bereich von 9,20 bis 9,23 könnte die Abwärtsbewegungen kurzfristig begrenzen. Quelle: xStation 5

 


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