XTB: Bullen nehmen die Bären auf die Hörner

XTBDer deutsche Leitindex eröffnete heute am letzten Tag der Handelswoche mit einem Plus von 1,9% bei 9.615 Punkten und bewegte sich innerhalb der ersten 30 Minuten bis zu 55 Punkte nach oben. Dabei behinderten den Dax bei seinem Aufwärtstrend auch nicht sie schwachen Vorgaben aus Asien, da die positiven Daten zum Bruttoinlandsprodukt in Europa überwiegten.

 

Deutschland übertraf hier bei mit einem Anstieg der Wirtschaftsleistung im vierten Quartal von 0,4%, sogar die Erwartungen der Ökonomen, welche nur ein Plus von 0,3 Prozent erwartet hatten. Aber auch andere Länder in Europa konnten gute Zahlen vermelden. So zog beispielsweise das Wirtschaftswachstum von Italien zum ersten Mal seit 2011 wieder an und auch Frankreichs Wirtschaft beginnt wieder leicht zu wachsen.

 

Auf der heutigen Agenda erwarten uns noch gegen 15 Uhr deutscher Zeit Daten aus den USA zur Industrieproduktion, sowie der Wert zum Verbrauchervertrauen von der Universität aus Michigan.

 

ThyssenKrupp: Unter dem Strich rote Zahlen

Der Stahlriese ThyssenKrupp aus Essen legte heute Morgen um 7.30 Uhr seine Zahlen zum ersten Geschäftsquartal offen. Demnach verdoppelte sich der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr auf 247 Millionen Euro. Am Ende muss der Konzern aber immer noch einen Verlust von 69 Millionen Euro in seinen Büchern vermerken, was zum Einen an Abschreibungen an dem finnischen Unternehmen Outokumpu liegt und zum Anderen an den beiden Problemwerken in Übersee.

 

Trotzdem ist Vorstandschef Heinrich Hiesinger optimistisch für die Zukunft. So befindet man sich aktuell in den abschließenden Verkaufsgesprächen über das Stahlwerk in den USA mit ArcelorMittal und Nippon Steel. Der Deal würde den Essenern wieder knapp eine Milliarde an liquiden Mitteln in die Kassen spülen. Damit wäre man eines der beiden Problemkinder in den USA los und müsste sich nur noch um das Werk in Brasilien kümmern. Dieses konnte jedoch im vergangen Quartal von dem Verfall des Real profitieren, wodurch die Produkte auf dem Weltmarkt besser absetzbar waren. Trotz alledem will man sich von diesem Werk auch früher oder später trennen. Der Ausblick scheint den Anlegern zu gefallen, wodurch die Papiere am heutigen Morgen mit einem Plus von 2,89% zu den Gewinnern am Dax gehören.

 

Zalando: Was nicht ist, kann ja noch werden!

Steht mal wieder ein großer Börsengang vor der Tür? Genug Nachrichten für Spekulationen sind auf jeden Fall vorhanden. Der Online-Versandhändler Zalando aus Berlin hat seine Rechtsform bereits im vergangenen Jahr von einer GmbH in eine Aktiengesellschaft geändert. Zudem sagte heute der Geschäftsführer Rubin Ritter bei der Offenlegung der Quartalszahlen, dass ein Börsengang eine interessante Option für die Zukunft sei, jedoch die Rechtsformänderung keine Vorentscheidung dafür gewesen ist. Daher bleibt gespannt abzuwarten, ob ein Börsengang eventuell sogar noch in diesem Jahr realisiert werden kann bzw. realisiert wird.

 

Doch neben den Spekulationen über einen möglichen Börsengang  ging es heute bei Zalando vor allem auch um Zahlen. Hier konnten die Berliner einen erneuten Rekord beim Umsatz vermelden. Dieser stieg 2013 um mehr als 50 Prozent auf 1,8 Milliarden Dollar und das trotz eines schwierigen Jahres. Der hohe Umsatz hat aber auch seine Schattenseiten. Die sich nur schlecht verbessernde Profitabilität und die starken Rabatten führten dazu, dass Zalando weiter Verluste schreibt. Die Führungsetage von Zalando scheint das aber nicht zu beunruhigen. Zwar will man mittel- bis langfristig schwarze Zahlen schreiben, jedoch habe vorab Expansion vorderste Priorität. Dafür könnte man auf eine Netto-Liquidität von 350 Millionen Euro jederzeit zugreifen.

 

Kion: Trifft die Erwartungen mit rückläufigen Zahlen

Auch der weltweit zweitgrößte Anbieter von Gabelstablern und Lagertechnikgeräten Kion aus Wiesbaden präsentierte seine vorläufigen Jahreszahlen. Der potentielle Kandidat für den MDax musste jedoch im abgelaufenen Jahr mit einem schwachen Europageschäft und der Belastung durch den Euro kämpfen. Lediglich der asiatische Markt lief besser als angenommen, wodurch man insgesamt ein leichtes Absatzplus im vierten Quartal von 14% verbuchen konnte.

 

Auf das gesamte Jahr gesehen mussten die Hessen aber einen Auftragsrückgang von 2,2 Prozent auf 4,49 Milliarden Euro hinnehmen. Damit verbunden fiel natürlich auch der Umsatz auf weniger als 4,5 Milliarden Euro und der Gewinn ging auf 135 Millionen Euro zurück. Die ernüchternden Zahlen kamen bei den Börsianern nicht gut an und so verlor die Aktie von Kion bereits 1,8 Prozent.

 

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