Zwei wichtige Einflussfaktoren für den EUR/USD

  • Das EZB-Sitzungsprotokoll könnte Anhaltspunkte für EUR-Händler bieten
  • US-Erzeugerpreisindex: erste Hinweise für die morgige Veröffentlichung des Verbraucherpreisindex
  • Neuseeländische Baugenehmigungen im Fokus, da der NZD noch unschlüssig ist

XTB: Im Laufe der letzten Stunden waren die Nachrichten aus China weiter im Mittelpunkt. Angeblich sollen Regierungsvertreter angekündigt haben den Ankauf der US-Anleihen zu verlangsamen oder sogar zu stoppen. Da diese Geschichte jedoch von der chinesischen Regierung bestritten wird, ist zu erwarten, dass die Märkte die Aufmerksamkeit auf die makroökonomischen Daten lenken werden. Heute könnte ein wichtiger Handelstag für den EURUSD sein, da zwei interessante Veröffentlichungen anstehen. Außerdem könnte es heute Abend beim NZ-Dollar zu einer höheren Volatilität kommen, da inländische Daten veröffentlicht werden.

13:30 Uhr – EZB-Sitzungsprotokoll:
Erinnern wir uns daran, dass das EZB-Treffen im Dezember neue makroökonomische Prognosen hervorbrachte, die zeigten, dass das Inflationsziel des EZB-Rats bis 2020 nur schwierig zu erreichen ist. Daher könnte jeder Hinweis auf mögliche Unstimmigkeiten die Aufmerksamkeit der Marktteilnehmer auf sich ziehen und somit den Euro beeinflussen. Auf der anderen Seite muss man sich bewusst sein, dass es unwahrscheinlich ist, dass die EZB ihren geldpolitischen Kurs zukünftig ändert. Anleger sollten daher besonders auf Details achten.

14:30 Uhr – Erzeugerpreisindex aus den USA:
Der US-Dollar hat aufgrund der chinesischen Geschichte in den vergangenen Stunden eine Kehrtwende gemacht. Nach einem Durchbruch von 1,20 beim EURUSD sind wir wieder unter 1,1950 angelangt. Jetzt scheint es, dass die makroökonomischen Daten größere Bewegungen beim US-Dollar auslösen könnten. Händler warten vor allem ungeduldig auf den am Freitag geplanten Verbraucherpreisindex. Vorher wird aber der Erzeugerpreisindex veröffentlicht, dieser könnte auf die Richtung der morgigen Veröffentlichung hinweisen. Die Märkte erwarten 3% im Jahresvergleich und 2,5% im Hinblick auf die Kernrate. Sollten die Erwartungen übertroffen werden, könnte dies den US-Dollar noch mehr stützen und möglicherweise den EURUSD unter 1,19 drücken.

22.45 Uhr – Baugenehmigungen aus Neuseeland:
Der NZ-Dollar hat in letzter Zeit sehr vom schwachen US-Dollar profitiert (zum Währungsrechner Neuseeland). Infolgedessen erhöhte sich der NZDUSD um ca. Vier Stellen während des letzten Monats, obwohl sich das Währungspaar bereits aus charttechnischer Perspektive an einem Scheideweg befindet. Wie man unten im Chart erkennt, ist der NZD bereits auf einen kritischen Widerstand von 0,72 gestoßen, daher ist eine anhaltende Rallye fraglich. Die neuen Inflationswerte aus den USA könnten in den kommenden Stunden entscheidend sein für das Währungspaar. Allerdings wird es in der Zwischenzeit Baugenehmigungen geben, die bei relativ geringer Liquidität für erhöhte Volatilität sorgen könnten.

Folgende Reden von Zentralbankmitgliedern stehen auf der Agenda:

  • 9:30 Uhr – Dudley von der Fed

NZD/USD 11.01.2018

Der NZDUSD scheint kurz vor einem weiteren Anstieg zu stehen. Eine entscheidende Widerstandslinie muss jedoch erst durchbrochen werden, bevor die Bullen die Rallye wieder aufnehmen. Quelle: xStation 5

 

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