EUR/USD: Zeit zum Luftholen
GKFX: Das war die letzte Fed-Sitzung mit Frau Yellen. Die US-Notenbank hat am Mittwoch Abend ihre Geldpolitik wie erwartet nicht verändert und den Leitzins der weltgrößten Volkswirtschaft in der Spanne von 1,25% bis 1,5% belassen.
Zudem sollen die Zinsen im Jahr 2018 nur langsam erhöht werden. Wie reagierte der EUR/USD auf die Neuigkeiten? Kaum. Donnerstag Morgen notiert die Gemeinschaftswährung bei 1,2394 und damit nahezu identisch wie am Vorabend.

Charttechnik:
Im Big-Picture verläuft der Kus nach dem Sprung auf die Marke von 1,2537 seitwärts. Die Wahrscheinlichkeit einer Korrektur wächst stetig, denn die Dynamik auf der Oberseite hat merklich nachgelassen. Aus unserer Sicht befindet sich die nächste Supportzone bei 1,2164. Sollte der Euro unter dieses Level rutschen, so hätte er noch Platz bis 1,1915. Spätestens hier sollten die Anleger mit dem erneuten Anstieg beginnen.
Eine Etage tiefer, nämlich im Stundenchart, ist momentan noch keine klare Richtung zu erkennen. Erst mit einem Rutsch unter die 1,2383 und im Anschluss unter die 1,2334 könnte man von einem deutlichen Abwärtstrend sprechen.
Anschließend dürften die Shorties nach weiteren Anlaufziele auf der Unterseite Ausschau halten. Der nächste markante Punkt, wo viele Orders versammelt sind, liegt bei 1,2213. Das Abwärtsszenario wäre oberhalb von 1,2492 dahin.
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