Deutliches Minus – DAX gerät nicht in Panik
IG: Da dürften sich die Marktteilnehmer auf dem Frankfurter Handelsparkett gestern die Augen gerieben haben. Nach den Panikverkäufen an der Wall Street am Vortag musste auch der deutsche Leitindex Federn lassen. Am Ende der Börsensitzung stand ein Minus von mehr als zwei Prozent auf der Kurstafel. Es hätte sogar deutlich schlimmer ausgehen können.
Vorbörslich wurde der DAX deutlich unterhalb der psychologischen Marke bei 12.000 Punkten gehandelt. Heute könnte es zu einer starken Gegenreaktion kommen. Dank freundlicher Vorgaben aus den USA sehen wir das heimische Börsenbarometer bei 12.505 Punkten, 0,9% über dem Schlusskurs vom Dienstag.
Termine des Tages
- D: Erzeugung im Produzierenden Gewerbe (08:00 Uhr)
- USA: Wöchentliche Rohöllagerbestände (16:30 Uhr)
- Quartalszahlen (USA): Tesla
- Quartalszahlen (D): OSRAM
Charttechnik
Der gestrige Tag war aus charttechnischer Sicht ein gehöriger Schlag ins Kontor. Einige Unterstützungen, wie die untere Begrenzung der Schiebezone bei 12.660 Punkten und die horizontale Trendlinie bei 12.490 Zählern, wurden signifikant unterschritten.
Die Talfahrt könnte durchaus bis zu den beiden Trendgeraden bei 11.840/11.790 Punkten weitergehen. Zuvor liegt die „runde“ Zahl bei 12.000 Zählern.
Einige Oszillatoren wie beispielsweise der Relative-Stärke-Index (RSI) und der Stochstic haben die überverkauften Zonen erreicht. Zudem schloss der DAX unterhalb des unteren Bollinger Bandes. Eine Gegenbewegung ist möglich. Dafür sollten RSI und Stochastic die Extrembereiche nach oben verlassen.
Mögliches Ziel einer Erholung wäre dann die bereits genannte Trendgerade bei 12.490 Punkten. Darüber hinaus bestünde weiteres Erholungspotenzial bis zur Unterseite der Preisspanne bei 12.660 Zählern.
DAX auf Tagesbasis

Quelle: IG Handelsplattform
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