Bitcoin stark volatil – BIS verlangt härteres Durchgreifen

  • Bitcoin fällt unter 6.000 $-Marke, gewinnt kurz darauf aber wieder an Wert
  • Bank for International Settlement fordert Zentralbanken auf, gegen Bitcoin und andere Kryptowährungen vorzugehen
  • Deutsche Bank rät aufgrund zu hoher Risiken vom Kauf digitaler Währungen ab

XTB: Der Montag war nicht nur für Aktienanleger ein hässlicher Handelstag, sondern auch für den Kryptowährungsmarkt. In den letzten Stunden sank der Bitcoin weiter und bildete ein Tief unterhalb von 5.900 $ aus.

Allerdings könnte man vermuten, dass der dort zu beobachtende Abverkauf wenig mit dem globalen Kapitalverlust zu tun hatte, da sich die virtuelle Währung bereits vor der gestrigen Sitzung in einem Abwärtstrend befand.

In diesem Zusammenhang ist es bemerkenswert, dass während die Aktienmärkte gestern einen gewaltigen Rückgang erlebten, andere Vermögenswerte (JPY, CHF, Edelmetalle) jedoch eine negative Korrelation gegenüber der Risikobereitschaft aufwiesen.

Vola springt an
Nur der Volatilitätsindex VIX stieg am Montag um mehr als 100%. In den letzten Stunden haben wir zwei wichtige Berichte erhalten, die nichts Gutes für den Bitcoin und andere digitale Währungen erahnen lassen. Bevor wir darauf näher eingehen werfen wir aber noch einen Blick auf den Bitcoin-Chart.

BTC am Tiefpunkt?
Aus technischer Sicht könnte der Bitcoin bereits seinen Tiefpunkt erreicht haben, nachdem sich der Kurs von der 5.900 $-Marke wieder abwandte. Beachten Sie, dass der RSI einen überverkauften Kurs andeutet.

Dieser war allerdings trotz neuer Kursrückgänge nicht in der Lage niedrigere Werte zu erzielen. Beachten Sie, dass solch niedrige RSI-Werte in der Vergangenheit zu einer Erholung geführt haben, daher könnte sich dies möglicherweise wiederholen. Quelle: xStation 5

BTC Chart 06.02.2018
BIS fordert die Zentralbanken auf, gegen Bitcoin und andere Kryptowährungen vorzugehen

Während viele Zentralbanken auf der ganzen Welt bereits ihre Zweifel bezüglich des Bitcoins zum Ausdruck gebracht haben – was die Notwendigkeit unterstreicht dieses Thema genau zu überwachen – hat die Bank for International Settlement (auch bekannt als “Bank für Zentralbanken”), dies noch nicht getan.

Bitcoin eine “Bedrohung für die Finanzstabilität”
Das hat sich gestern geändert, als der Chef der BIS die Zentralbanken aufforderte gegen Bitcoin und andere virtuelle Währungen vorgehen, um zu verhindern, dass sie sich in Mainstream-Institutionen einmischen und zu einer “Bedrohung für die Finanzstabilität” werden.

Der Generaldirektor der BIS, Agustin Carstens, fügte hinzu: “Wenn die Behörden nicht präventiv handeln, könnten Kryptowährungen stärker mit dem Hauptfinanzsystem verbunden werden und zu einer Bedrohung für die Finanzstabilität werden.”

Darüber hinaus bezog er sich auf DTL (“Distributed Ledger Technology”, zu deutsch: Verteiltes Kontenbuch) und sagte, dass “DTL-basierte Systeme sehr kostenintensiv, langsamer und weniger effizient im Betrieb sind als herkömmliche Zahlungs- und Abwicklungssysteme”.

Die Deutsche Bank rät davon ab, in Kryptowährungen zu investieren
Nach Angaben der Deutschen Bank Wealth Management sind Investitionen in Kryptowährungen mit zu hohen Risiken verbunden, darunter hohe Volatilität, mögliche Preismanipulation sowie Datenverlust oder -diebstahl.

Daher empfiehlt sie ihren Kunden, von jeder Form digitaler Währungen wegzukommen. Markus Müller, Global Head of Chief Investment Office der Deutsche Bank Wealth Management, fügte hinzu, dass wenn virtuelle Münzen Geld ersetzen würden, sie die drei Kernfunktionen des Geldes erfüllen müssten: als Tauschmittel, als Wertmaßstab und als Wertaufbewahrungsmittel.

Abschließend betonte er, dass dies angesichts der oben beschriebenen Risiken unwahrscheinlich sei.

 

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