Investorentag bei Tesla – Masterplan Teil drei soll die Wende bringen

CMC Markets: Tesla lädt heute wieder zum alljährlichen Investorentag – so weit, so normal.

Alles andere als normal war allerdings das Jahr, dass hinter dem Autobauer liegt und weshalb der diesjährige Beauty-Contest für Elon Musk ein ganz besonderer werden dürfte.

Denn der Pionier der Elektromobilität muss sich auf eine gewisse Weise neu erfinden.

Nicht weniger als einen „Masterplan Teil drei“ hat Musk deshalb für das heutige Event in Texas angekündigt.

Bei näherer Betrachtung der Einladung fällt der strukturierte Hintergrund auf, der getreu der Tradition, damit auf mögliche Updates und Strategien hinzuweisen, in diesem Jahr aus Fahrzeugkarosserien besteht.

Damit könnte Teil drei des Masterplans den Fokus auf neue Fahrzeuge oder deren Bau mit einem höheren Skalierungsgrad hinweisen.

 

Was steht im neuen Masterplan?

Der erste Masterplan, der von Elon Musk 2006 vorgestellt wurde, umriss Teslas Strategie, ein Mainstream-Elektroautohersteller zu werden.

Zehn Jahre später, im Jahr 2016, konzentrierte sich Teil zwei auf die Ausweitung des Angebots von Tesla auf schwere Lastwagen, Pickups und den Stadtverkehr. Der Plan betonte auch den Autopilotmodus, die Entwicklung eines Robotaxi-Netzwerks, Tesla Energy und Solarprodukte.

An welchen Hebeln wird Musk also jetzt drehen, um seine Follower wieder einzufangen, die ihm nach den Twitter-Eskapaden und anderen Aufregern im vergangenen Jahr den Rücken gekehrt haben.

Ambitioniert sind seine Ziele immer noch, nur der Glaube an die Erreichung ist etwas abhanden gekommen.

In Sachen Skalierung und Ausbau der Marktposition könnte die neue Nachricht ein preiswerteres Automobil sein.

Tesla braucht ein billiges Fahrzeug, um mehr Käufer anzulocken und so die hohen Wachstumserwartungen der Investoren zu erfüllen – und das ganze möglichst früher als später.

 

 

Ein Tesla für 25.000 Dollar?

Entsprechend gehen schon Gerüchte um, Tesla plane ein 25.000 US-Dollar teures Modell. Tesla hat bereits mehrfach über die Entwicklung eines preisgünstigeren Elektroautos gesprochen.

Auf der Telefonkonferenz des Unternehmens zum vierten Quartal hieß es, dass die Fahrzeugplattform der nächsten Generation oberste Priorität habe.

Details über die Kosten und den Zeitplan wurden dort noch nicht genannt. So viel also zu den Erwartungen an den heutigen Investorentag.

 

Aktuelle Fahrzeugpalette ist alt und teuer

Alle derzeitigen Modelle von Tesla, mit Ausnahme des Model Y, sind mehr als vier Jahre alt und zählen zu den Fahrzeugen der oberen Preisklasse.

Die Preise für ein Model S beginnen heute bei etwa 95.000 Dollar und für ein Model X bei etwa 110.000 Dollar. Ein Model 3 startet bei etwa 43.000 Dollar, ein Model Y bei etwa 55.000 Dollar.

Die Preise für einen Tesla sind so hoch, auch weil die Batterien weiterhin einen großen Kostenblock darstellen.

Die Wall Street erwartet, dass Tesla in diesem Jahr etwa 1,8 Millionen Model 3 und Y und im Jahr 2024 2,4 Millionen dieser beiden Modelle ausliefern wird, was ein durchschnittliches jährliches Wachstum von fast 40 Prozent bedeutet.

Da ist es nicht verwunderlich, dass sich Investoren Sorgen machen, dass die Autos dafür zu alt bzw. die Wachstumsraten zu unrealistisch sein könnten.

 

 

Ein höherer Marktanteil muss her

Ein preisgünstigeres Modell könnte das Wachstum für Tesla ankurbeln und dem Marktführer für Elektroautos einen größeren Teil des globalen Automarktes erschließen.

Ungefähr die Hälfte der in den USA verkauften Autos, Pickups ausgenommen, kosten weniger als 36.000 Dollar. In dieser Preisklasse ist Tesla noch nicht unterwegs und würde damit neue Käuferschichten erreichen.

Statt eines komplett neuen Modells könnte Tesla aber auch das Model 3 oder das Model Y auffrischen, kleine Änderungen vornehmen und neue Funktionen hinzufügen.

Tesla dürfte zudem ein Update bezüglich der Auslieferung des Cybertrucks geben.

 

Erholung nach dem Kurssturz läuft

Charttechnisch gesehen befindet sich die Tesla-Aktie seit dem Ausbruch über 125 US-Dollar zumindest in einer Erholung vom Kurssturz im vergangenen Jahr.

Ob sich daraus ein neuer Aufwärtstrend etabliert, kann zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesagt werden. Hierfür müssen noch einige Widerstände nach oben bezwungen werden.

Nach dem Erreichen der 208-Dollar-Marke und der aktuellen Konsolidierung dürfte erst ein Ausbruch über 217 Dollar einen weiteren Anstieg in Richtung 251 Dollar ermöglichen.

Darüber liegt der entscheidende Widerstand bei 310 US-Dollar, der bei einem Bruch einen neuen Bullenmarkt auslösen würde.

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