DAX mit Short Signal und EURUSD vor Abverkauf
Wer heute Morgen auf den DAX schaut, sieht vor allem eines: Unsicherheit.
Und die kommt nicht von ungefähr.
Charttechnisch steht der deutsche Leitindex an einem kritischen Punkt – während geopolitische Risiken, insbesondere rund um den Iran, wie ein Damoklesschwert über allem schweben.
DAX: Short-Signal aktiviert
Aus charttechnischer Sicht bleibt die Lage deutlich eingetrübt. Der jüngste Erholungsversuch ist zunächst gescheitert – und zwar genau dort, wo es zu erwarten war: im Bereich um 23.000 Punkte. Der Markt hat es nicht geschafft, diesen Widerstand nachhaltig zu überwinden. Stattdessen folgte der Rückfall unter die Marke von 22.780 Punkten.
Das Ergebnis: ein klares Short-Signal auf Tagesbasis und im Stundenchart.

Auch im Stundenchart ist der Trend eindeutig.
Der zuvor gestartete Erholungstrend wurde gebrochen, wir befinden uns wieder in einer sauberen Abwärtsstruktur.
Für aktive Trader bedeutet das: Fokus auf die Short-Seite – zumindest solange keine klare Rückeroberung wichtiger Widerstände erfolgt.
Die nächsten Zielzonen liegen auf der Unterseite bei rund 22.320 Punkten sowie tiefer im Bereich um 22.100.
Sollte der Verkaufsdruck anhalten, sind das die ersten Anlaufstationen.
Der Markt als Spielball der Nachrichtenlage
Was aktuell besonders auffällt: Der Markt reagiert extrem sensibel auf Nachrichten. Ein Tweet, eine Schlagzeile, eine politische Aussage – und die Richtung dreht.
Der Haupttreiber bleibt die geopolitische Lage. Steigende Öl- und Gaspreise sorgen für Inflationsdruck und schüren gleichzeitig Rezessionsängste. Das ist Gift für Aktienmärkte.
Das Muster ist klar:
Gute Nachrichten → Öl fällt → Aktien steigen
Schlechte Nachrichten → Öl steigt → Aktien fallen
Ein stabiler Trend? Fehlanzeige. Stattdessen haben wir ein hochvolatiles Umfeld, das vor allem kurzfristige Trader begünstigt.
S&P 500: Die US-Märkte bestätigen das Bild
Auch ein Blick auf den US-Markt zeigt: Die Schwäche ist kein rein deutsches Problem. Der S&P 500 liefert ein nahezu identisches Bild.
Abwärtsimpuls, kurze Erholung, nächster Abverkauf – klassische Trendstruktur. Besonders kritisch: Der Versuch, sich über der 200-Tage-Linie zu stabilisieren, ist gescheitert.
Aktuell bildet sich ein tieferes Hoch aus – ein weiteres Warnsignal.
Sollte der Index die nächsten Unterstützungen nach unten brechen, dürfte sich die Abwärtsbewegung fortsetzen.
AMD: Momentum auf der Long-Seite
Trotz des schwierigen Gesamtmarkts gibt es immer wieder spannende Einzelchancen. Eine davon ist aktuell die Aktie von Advanced Micro Devices.
Charttechnisch sehen wir hier eine mögliche Trendwende. Nach einer Bodenbildung hat die Aktie begonnen, höhere Hochs und höhere Tiefs auszubilden – ein klassisches Signal für aufkommendes Momentum.
Besonders interessant: Ein wichtiger Widerstandsbereich wurde bereits durchbrochen. Sollte sich die Bewegung fortsetzen, liegt das nächste Ziel im Bereich um 250 US-Dollar.
Wichtig für Trader: Der Trend ist noch jung. Wer hier einsteigt, sollte sauber mit Stops arbeiten – idealerweise unterhalb der letzten Zwischentiefs.
AMD Chart
Micron: Rebound-Chance nach Abverkauf
Spannend bleibt auch Micron Technology. Trotz starker Zahlen wurde die Aktie nach den Earnings massiv abverkauft – klassischer „Sell the News“-Effekt.
Jetzt kommt es auf einen entscheidenden Supportbereich an. Hält diese Zone, könnte sich eine Rebound-Chance ergeben.
Das Setup ist klar: Stabilisierung abwarten, dann auf einen Ausbruch über kurzfristige Hochs setzen. Erste Zielzonen liegen im Bereich um 400 bis 430 US-Dollar.
Aber Vorsicht: Das ist ein aggressives Setup. Der Markttrend bleibt angeschlagen – entsprechend wichtig ist ein konsequentes Risikomanagement.
Micron Technology Chart
Währungen: Dollar bleibt stark
Auch am Devisenmarkt sehen wir klare Bewegungen.
Der US-Dollar bleibt stark – getrieben durch steigende Zinsen und Kapitalflüsse in sichere Anlagen.
EURUSD mit Short-Signal

Im EUR/USD ergibt sich daraus eine interessante Short-Story. Kurzfristig hat sich ein Abwärtstrend etabliert, während das übergeordnete Bild noch eine Erholung zeigt.
Das bedeutet: Wir befinden uns in einer Übergangsphase – ideal für kurzfristige Trades auf der Unterseite.
USD/JPY: Breakout in Vorbereitung
Klar ist auch die Lage im USD/JPY. Hier sehen wir im 4 Stundenchart eine klassische Kontraktionsphase nach einer starken Aufwärtsbewegung.
Solche Muster sind oft Vorboten eines Ausbruchs – und aktuell deutet vieles auf die Oberseite hin. Ein Break über die letzten Hochs könnte den nächsten Impuls liefern, mit Zielbereichen oberhalb von 160.
USDJPY Chart
Fazit:
Die aktuelle Marktphase ist nichts für „Buy and Hold“. Dafür ist die Unsicherheit zu groß, die Dynamik zu hoch.
Aber: Für aktive Trader ist genau das ein perfektes Umfeld.
Klare Trends auf kleineren Zeiteinheiten, saubere Setups, schnelle Bewegungen – wer diszipliniert handelt und sein Risiko im Griff hat, findet aktuell genug Chancen.
Die wichtigen Fakten zur Tradeplanung erfahren Sie ebenfalls in der Videobesprechung.
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· 03:50 DAX mit neuem Verkaufsignal
· 06:48 Der wichtigste Kurstreiber im Moment
· 09:09 S&P 500 – Update mit kurzfristigem Short-Signal
· 12:32 AMD – Ausbruch aus Bodenbildung
· 16:09 Micron – Tradingchance an Unterstützung (kurzfristig)
· 19:51 USD-Index – Update mit kurzfristigem Long-Signal
· 20:50 EURUSD – Update mit kurzfristigem Short-Signal
· 22:43 USDJPY – Update mit kurzfristigem Long-Signal
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