Junge Deutsche sparen fleißig

Fast jeder 16- bis 29-Jährige legt Geld zur Seite und spart dadurch deutlich häufiger als jede andere Altersgruppe. Allerdings haben viele Teens und Twens weniger den Ertrag ihrer Anlage im Blick: Sie stecken Ersparnisse am liebsten ins Sparschwein oder parken ihr Geld auf dem Girokonto.

 

Die 16- bis 29-jährigen Bundesbürger sind unangefochtene Sparmeister: Neun von zehn Jugendlichen und jungen Erwachsenen sparen (91 Prozent) – im Vergleich zu 76 Prozent der Gesamtbevölkerung. Dies ergibt eine aktuelle TNS-Emnid-Vergleichsumfrage im Auftrag der Postbank, die seit 2011 regelmäßig durchgeführt wird.

Der Anteil der jungen Sparer war in den Vorjahren bereits immer überdurchschnittlich hoch und erreicht in diesem Jahr sogar einen Spitzenwert – noch nie sparten so viele Menschen unter 30 Jahren wie heute. Lediglich drei Prozent der jungen Befragten geben an, dass sie nichts sparen können.

In der Gruppe aller Befragten geben 14 Prozent an, dafür nicht über ausreichende finanzielle Mittel zu verfügen. Die Erklärung ist einfach: „Viele junge Menschen sind noch keine großen finanziellen Verpflichtungen eingegangen, haben zum Beispiel kein Wohneigentum erworben und müssen keine Kredite bedienen. Einige wohnen noch kostenlos im ‚Hotel Mama‘ und haben keine Kinder, die sie versorgen oder finanziell unterstützen müssten. So kann ein hoher Anteil der Einnahmen in die Rücklagen fließen“, bemerkt Katrin Chrambach.

„Gleichzeitig hat Sparen für junge Menschen in Deutschland einen sehr hohen Stellenwert. Auch wenn die Einnahmen während der Ausbildung, des Studiums und zum Berufsstart gering sind und sich zahlreiche Heranwachsende in unsicheren Arbeitsverhältnissen befinden, ist die Bereitschaft hoch, Geld zur Seite zu legen, um sich später Wünsche erfüllen zu können.“

 

Hauptsache sicher
Dass ihre Ersparnisse Rendite abwerfen, hat für die meisten Teens und Twens jedoch keine Priorität: Nur 29 Prozent von ihnen ist der Ertrag ihrer Geldanlage wichtig, der Durchschnitt aller Befragten liegt bei 36 Prozent. Überdurchschnittlich wichtig sind den jungen Sparern hingegen Sicherheit (78 Prozent; Durchschnitt: 61 Prozent) und ein geringer Aufwand (32 Prozent; Durchschnitt: 19 Prozent).

Als besonders sicher und bequem wird offenbar die Spardose eingestuft, die beliebteste „Anlageform“ der 16- bis 29-Jährigen (50 Prozent). 46 Prozent belassen das Geld auf dem Girokonto und 44 Prozent nutzen ein klassisches Sparkonto. Trotz Niedrigzinsen investieren lediglich sechs Prozent Ersparnisse an der Börse. Zum Vergleich: 21 Prozent aller Befragten besitzen Aktien oder Fonds.

 

Dabei muss eine Anlage in Wertpapieren weder riskant noch aufwendig sein: „Ein ETF- oder ein Fondssparplan eignet sich bestens dazu, Ersparnisse gewinnbringend anzulegen, ohne ein unkalkulierbares Risiko einzugehen“, so Katrin Chrambach. „Wie bei jeder Anlage in Wertpapieren gilt allerdings auch hier: Es sollten nur Gelder in den Fonds fließen, auf die der Sparer langfristig verzichten kann.“

DE30: Test der Widerstandszone bei 12.420 Punkten

Trotz einer gemischten Eröffnung sind die europäischen Aktien nach der ersten Handelsstunde gestiegen. Der spanische IBEX 35 (SPA35) sowie der italienische FTSE MIB (ITA40) gehören zu den führenden…

DAX dreht ins Plus – Drehbuch für weiter steigende Kurse geschrieben

Das Drehbuch für weiter steigende Aktienkurse ist geschrieben Die Zentralbanken lockern die Geldpolitik und der Chef der Europäischen Zentralbank Draghi fordert die Bundesregierung auf, fiskalpolit…

DAX Analyse: Index kratzt an wichtiger Triggermarke!

Die US-Notenbank hat am Mittwoch den Leitzins wie erwartet um 0,25 Prozentpunkte auf eine Spanne von jetzt 1,75 bis 2,00 Prozent gesenkt. Nachbörslich konnten die Märkte hiervon erneut profitieren,…

Aktie im Fokus: Bayer – noch fast 30 Prozent Kurspotential?

Die Aktie des DAX-Konzerns Bayer notierte am 06. März 2019 bei 73,17 Euro auf einem Jahreshoch. Danach fiel das Wertpapier bis zum 03. Juni 2019 auf ein Verlaufstief von 52,02 Euro. Derzeit liegt d…

Wirtschaftskalender: Vier Zinsentscheide stehen an

0930 Uhr | Schweiz | Zinsentscheid der SNB Es ist unwahrscheinlich, dass die Schweizerische Nationalbank heute die geldpolitischen Rahmenbedingungen ändern wird. Die SNB folgt oft den Handlungen de…

comdirect Brokerage Index: Volatilität trieb comdirect Kunden an

Der Dax zeigte sich im August von seiner wankelmütigen Seite. Nach einem Kurseinbruch von rund 800 Punkten zur Monatsmitte, erholte sich Deutschlands bedeutendster Aktienindex zum Ende des Handelsm…

DAX hakt US-Zinssenkung ab – Unklarheit über zukünftigen Kurs bremst die Kauflaune

Nun liegt nach der Europäischen Zentralbank auch die Sitzung der Federal Reserve hinter dem Markt und die Anleger sind nicht viel schlauer als vorher. Auch die US-Notenbank hat geliefert, mehr nich…

Gold: Rally legt eine Verschnaufpause ein!

In der letzten Woche ging es mit dem Goldpreis deutlich bergab. Der Rückgang erreichte in der Spitze die Marke von 1.484 US-Dollar – ein Minus von 22 USD gegenüber der Vorwoche. Die Anleger nahmen …

AUDJPY mit ersten Anzeichen für einen Richtungswechsel

Mit Blick auf die Trendverläufe einiger Währungspaare aus der zweiten Reihe offenbaren sich einige interessante Korrekturmuster. So bieten AUDJPY, EURTRY und NZDCAD sichtbare Anzeichen für bevorste…