Société Générale: Vier neue Aktienanleihen Protect in der Zeichnung

"Hohe Kupons und der sogenannte Protect-Mechanismus mit großen Risikopuffern machen Aktienanleihen Protect zu interessanten Alternativen im Vergleich zu Direktinvestments in die jeweiligen Basiswerte", erklärt Peter Bösenberg, Zertifikate-Experte bei der Société Générale. Daher hat die Société Générale jetzt vier neue Aktienanleihen Protect auf die Aktien der Daimler AG, der Deutschen Bank AG, der Nokia OYJ und der Repsol SA aufgelegt. Die Produkte, deren Laufzeiten im März bzw. September 2013 enden, bieten je nach Basiswert Kupons von 8,75 bis 14,00 Prozent p.a. bezogen auf den Nominalbetrag von je 1.000 Euro. Diesen Kupon erhält der Anleger auf jeden Fall, unabhängig von den Kursentwicklungen des Basiswertes. Dieser ist jedoch entscheidend für die Rückzahlung der jeweiligen Aktienanleihe. "Die Kupons sind deshalb so hoch, weil am finalen Bewertungstag der Basiswert über einem bestimmten Niveau notieren muß, damit die Anleihe zum Nominalbetrag zurückgezahlt wird", sagt Bösenberg.

Aktienanleihen bieten dem Anleger durch eine feste Kuponzahlung selbst während Phasen leicht fallender Börsenkurse eine interessante Anlagemöglichkeit. Jeder Aktienanleihe liegt eine bestimmte Aktie bzw. ein Aktienindex zugrunde. Bei Emission wird der Kupon und der so genannte Basispreis festgelegt, der über oder unter dem aktuellen Kurs des Basiswertes liegen kann oder diesem entspricht. Zusätzlich wird bei Emission einer Aktienanleihe Protect eine Barriere festgelegt. Die Barriere ist entscheidend für den Auszahlungsbetrag der Anleihe am Fälligkeitstag. Notiert der Schlusskurs des Basiswertes am finalen Bewertungstag auf oder oberhalb der Barriere, erfolgt die Tilgung der Anleihe zum Nennwert. Schließt die Aktie oder der Index am finalen Bewertungstag dagegen unterhalb der bei Emission festgelegten Barriere, erhalten Anleger anstelle des Nennwertes eine bei Emission der Anleihe festgelegte Anzahl an Aktien geliefert bzw. einen entsprechenden Geldbetrag falls es sich beim Basiswert um einen Index handelt. Unabhängig von der Entwicklung des Basiswertes erhalten Anleger am Fälligkeitstag in jedem Fall die bei Emission der Aktienanleihe festgelegte Kuponzahlung.

Die Funktionsweise erklärt am Beispiel der Aktienanleihe Protect (WKN: SG3D86) auf die Repsol SA Aktie: Die Anleihe ist mit einer festen Kuponzahlung in Höhe von 10,00 Prozent ausgestattet und der Basispreis liegt bei 100,00 Prozent des Schlusskurses der Repsol SA Aktie am anfänglichen Bewertungstag (07.09.2012). Entscheidend dafür, ob Anleger am Fälligkeitstag der Anleihe den Nennwert in Höhe von 1.000,00 Euro erhalten oder die Anleihe durch die Lieferung von Aktien getilgt wird, ist der Schlusskurs der Repsol SA Aktie am finalen Bewertungstag (06.09.2013). Liegt dieser auf oder oberhalb der Barriere in Höhe von 70,00 Prozent des Ausgangsniveaus am anfänglichen Bewertungstag, erfolgt die Tilgung der Anleihe zum Nennwert. Zudem wird mit der Fälligkeit der Anleihe in jedem Fall der Kupon ausbezahlt. Sollte der Schlusskurs der Repsol SA Aktie am finalen Bewertungstag unterhalb der Barriere von 70,00 Prozent des Schlusskurses der Repsol SA Aktie am anfänglichen Bewertungstag notieren, bekommt der Anleger eine festgelegte Anzahl Aktien geliefert und partizipiert auf diese Weise 1:1 am Verlust des Basiswerts. "Damit hat der Anleger die Chance auf eine positive Rendite bei steigenden, leicht fallenden und seitwärtslaufenden Aktienkursen der Repsol SA Aktie. Er erhält auf alle Fälle die bei Emission festgelegte Kuponzahlung in Höhe von 10,00 Prozent, unabhängig von der Entwicklung des Basiswertes. Zudem hat er mit der kurzen Laufzeit von 12 Monaten einen überschaubaren Anlagehorizont", so Bösenberg.

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