Anleihen-ETFs verbuchen neue Rekorde

iShares: Die globale Politik der Notenbanken und anhaltende strukturelle Trends beflügeln das Wachstum börsennotierter Indexfonds (ETFs) auf Anleihen weiter.

Produkte, die an Handelsplätzen in Europa, dem Nahen Osten und Afrika (EMEA-Region) gelistet sind, verbuchten BlackRock zufolge im ersten Quartal 2019 Nettozuflüsse in Höhe von 20,9 Milliarden Dollar. Das entspricht rund 60 Prozent der Zuflüsse in ETFs in der Region. Weltweit waren es 62 Milliarden Dollar frisches Kapital.

BlackRock zufolge waren qualitativ hochwertige Segmente des Anleihenmarktes ebenso gefragt wie renditeträchtigere Papiere, etwa Schwellenländeranleihen.

Infolge der anhaltenden Mittelzuflüsse sind im April erstmals in Europa zwei Anleihen-ETFs über Volumen von zehn Milliarden Dollar hinausgewachsen: der iShares Core € Corp Bond UCITS ETF und der iShares J.P. Morgan EM Local Govt Bond UCITS ETF.

Insgesamt nähert sich der Markt für Anleihen-ETFs der Marke von einer Billion Dollar: Am 1. Mai belief sich das Volumen auf 982 Milliarden Dollar.

 

 

Nicht nur die Neuinvestitionen erreichten im ersten Quartal 2019 neue Höchststände, sondern auch das Handelsvolumen in Europa: Über alle iShares Anleihen-ETFs belief es sich auf 228 Milliarden Dollar.

„Anleger wollen intelligentere, widerstandsfähigere Portfolios, die risiko-, zeit- und kosteneffizient sind“, kommentiert Brett Olson, Leiter Fixed Income iShares in der Region EMEA bei BlackRock, die aktuellen Entwicklungen.

„Sie schauen vermehrt über die Auswahl einzelner Anleihen hinaus und gehen zu einer ganzheitlichen Portfoliokonstruktion über – auch, um einen Schutz für die nächste Phase im Marktzyklus aufzubauen. Infolgedessen nimmt der Trend zu indexbasierten Investitionen neben anderen Anlagestilen zu. Die jüngsten Meilensteine belegen ein Umdenken und dass die Branche einen fundamentalen Wandel durchläuft: Immer mehr Anleger nutzen ETFs als Kernbausteine innerhalb ihrer Portfolios.“

 

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