Asiatische Märkte fallen, Dollar klettert höher

London Capital Group: Nachdem er am Mittwoch einen neuen Rekord aufgestellt hatte, schloss der Dow unterhalb seines Hochs, doch blieb er die fünfte Sitzung in Folge im grünen Bereich. Die Finanzwerte führten die Bewegung an, da die Treasury-Renditen und die Zinserwartungen stiegen.

Der Markt bewertet nun mit einer Wahrscheinlichkeit von 80%, dass die Zinsen im Dezember nochmals angehoben werden. Darüber hinaus schätzen die Märkte ab, wie weit der Straffungszyklus der Fed gehen wird und wie lange die Zinserhöhungserwartungen anhalten werden.

Dollar folgt den Renditen
Der Grund? Einfache Rechnung, die atemberaubend starke US-Wirtschaft wächst schneller als andere Wirtschaften und treibt die staatlichen Renditen auf den höchsten Stand seit 2011. Nachdem die Wirtschaftsdaten aus der ganzen Welt die Erwartungen verfehlen, überraschen die US-Konjunkturdaten immer wieder nach oben. Als Paradebeispiel erwiesen sich die US-Nicht-Produktionsdaten, wobei die Aktivität in diesem Sektor mit der schnellsten Rate seit 20 Jahren expandierte, während die PMIs des Dienstleistungssektors aus dem Vereinigten Königreich und Europa bestenfalls schwach waren. 

Vor dem Hintergrund dieses rasanten wirtschaftlichen Optimismus war der Mittwoch ein großartiger Tag, um im Dollar long zu gehen. Der Dollar erreichte ein Sechswochenhoch gegenüber einem Währungskorb und ein Elfmonatshoch gegenüber dem Yen. Nach seiner enormen Aufwärtsentwicklung in der vorangegangenen Sitzung bewegt sich der Dollar auch im Frühhandel am Donnerstag weiter nach oben. Wir gehen davon aus, dass diese Rallye noch weitergehen wird, da der US-Stellenbericht bevorsteht.

Die starken Nicht-Produktionsdaten lagen gut über dem Durchschnitt und stehen im Einklang mit einem gesunden Wachstum. Das bedeutet, dass der Arbeitskräftebedarf robust bleibt. Kurz gesagt, die US-Wirtschaft ist stark, und wir erwarten, dass die US-Stellendaten am Freitag dies widerspiegeln. Starke Stellendaten führen in der Regel zu einem starken Dollar.

Asiatische Märkte verlieren an Attraktivität
Infolge der guten US-Konjunkturdaten und des starken Dollar sind Gelder aus den Schwellenländern abgeflossen. Die Währungen der Schwellenländer und die asiatischen Börsen gaben über Nacht auf breiter Front nach. Die asiatischen Märkte haben schnell an Attraktivität verloren, da die Ängste um die Schwellenländer in Verbindung mit den Handelsspannungen und den besseren Investitionsmöglichkeiten in den USA dazu führen, dass Investoren ihre Mittel aus der Region abziehen. Der MSCI Asia Pacific Index ohne Japan verzeichnete einen Rückgang von 1,1%.

 


 

Die europäischen Börsen stehen vor einem gemischten Start. Der FTSE erwartet eine schwächere Eröffnung.

Ölpreis gibt nach
Die Ölpreise haben sich im frühen Handel heute Morgen leicht entspannt. Ein Anstieg der US-Rohöllagerbestände führte dazu, dass sich das Öl von den neuen Vierjahreshöchstständen der vorangegangenen Sitzung zurückzog.

Ein privater Deal Saudi-Arabiens zur Erhöhung der Produktion bis Dezember dürfte zu einer Entspannung der hohen Ölpreise führen.

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