Bankenstresstest – (K)ein Grund zur Besorgnis?

ActivTrades: Am Freitag Nachmittag wurde die Entwicklung des kanadischen Bruttosozialprodukts im Mai diesen Jahres veröffentlicht. Dabei kam es zu einer leicht negativen Abweichung von den Prognosen der Analysten; einer Vorhersage eines Rückgangs in Höhe von 0.5% steht eine tatsächliche Entwicklung von -0.6% gegenüber.

Darüber hinaus erwarteten die Marktteilnehmer die Wirtschaftsentwicklung der Vereinigten Staaten im zweiten Quartal diesen Jahres. Mit einem annualisierten Anstieg in Höhe von 1.2% wurde eine signifikante Diskrepanz von den Vorhersagen der Makroökonomen in Höhe von +2.6% bekannt. Dabei darf man jedoch nicht vergessen, dass das Bruttosozialprodukt der Vereinigten Staaten in annualisierter Form berechnet wird, indem man das Quartalsergebnis mit dem Faktor 4 multipliziert; somit fällt die eigentliche Abweichung geringer aus.

Um 22.00 Uhr des vergangenen Freitags wurde der Stresstest der European Banking Authority veröffentlicht. Summa summarum bescheinigte die Bankenaufsichtsbehörde, die im Januar 2011 ihren Geschäftsbetrieb aufnahm, den europäischen Banken eine solide Eigenkapitalausstattung, wenngleich es Handlungsbedarf gäbe. Mit der Deutschen Bank und der Commerzbank befinden sich zwei deutsche Institute unter den Schlechtesten 10. Der Präsident des Deutschen Bankenverbands sieht jedoch keinen Grund zur Besorgnis. Die 9 getesteten, hiesigen Institute erwiesen sich als stabil, so Gunter Dunkel. Die European Banking Authority prüfte 51 Großbanken aus 15 europäischen Ländern, die in Summe ca. 70% der Bilanzsumme des europäischen Bankensektors ausmachen. Dem Stresstest wurden verschiedene konjunkturelle Entwicklungen zu Grunde gelegt; es wurde unter Anderem ermittelt, wie sich das Eigenkapital der Institute entwickelte, wenn die konjunkturelle Prognose der Europäischen Kommission deutlich unterschritten würde.

 

Autor: Frank Marian

 

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