China rockt die Börse

Bernstein Bank: Famoser Wochenstart für die Bullen am Frankfurter Aktienmarkt: Starke Konjunkturdaten aus dem Reich der Mitte haben den DAX nach oben geschoben. Der Index knackte im frühen Handel die Marke von 11.700 Zählern. Zuvor hatten die USA und China positive Zeichen in Sachen Zollstreit in den weltweiten Handel gemeldet. Das hatte schon an der Wall Street für ein fantastisches erstes Quartal gesorgt.

DAX erreicht 11.700 Punkte
Freude bei Long-Investoren: Die meisten Kurse auf der Handelsplattform standen am Montagvormittag im Plus. Der Leitindex ist rund 1,5 Prozent geklettert und hat die Marke von 11.700 Zählern genommen. Damit setzte die Frankfurter Börse den positiven Trend des ersten Quartals fort: Von Januar bis Ende März hat der Indikator rund 9 Prozent zugelegt. Am Montag waren vor allem deutsche Auto-Titel gefragt.

Das ist kein Wunder, denn der größte Automarkt der Welt meldete famose Konjunkturdaten.

 

 


 

Frohe Kunde aus China
So zog im März der vom Wirtschaftsmagazin „Caixin“ eingesammelte Stimmungsindex für kleine und mittlere, meist private Firmen um 0,9 Punkte auf 50,8 Zähler an. Das Plus fiel damit deutlich stärker aus als vermutet: Analysten hatten nur einen minimalen Anstieg auf 50,0 Punkte prognostiziert. Das ist zudem der stärkste Stand seit acht Monaten. Ende 2018 war der Caixin/Markit Einkaufsmanager-Index zum ersten Mal seit Mai 2017 unter die Marke von 50 Punkten gefallen; im Januar war er noch weiter abgetaucht. Ein Wert unter 50 Zählern lässt einen Rückgang der Produktion vermuten.

Doch der große, rote Drache hatte noch mehr freudige Nachrichten für die Anleger: Auch bei den großen Staatskonzernen ist die Stimmung überraschend gut. Der von den Behörden ermittelte Einkaufsmanagerindex (PMI) für die Industrie stieg im März stärker als erwartet auf 50,5 (Februar: 49,2) Punkte. Umgehend kursierten auf dem Parkett Hoffnungen, dass die Wende in der Konjunkturschwäche der Volksrepublik eingeleitet ist.

 

 

 

 

Kein Wunder, dass die Aktien in Asien zulegten. CSI 300 gewann 2,5 Prozent auf 3.970 Zähler. Im Schlepptau von China zog der Nikkei-Index in Tokio um 1,4 Prozent auf 21.509 Punkte an. Und zu guter Letzt verstärkte sich die Hoffnung auf eine Einigung im Zollstreit zwischen China und den USA. Schon vor dem Wochenende hatten sich beide Delegationen optimistisch geäußert. Die Gespräche sollen in dieser Woche fortgesetzt werden. Entsprechend hatte auch die Wall Street zu einem neuen Höhenflug angesetzt.

Starkes erstes Quartal für die Wall Street
In New York konnten die bullishen Anleger am Freitag vor Kraft kaum laufen. So ging der Leitindex Dow Jones Industrial mit einem Plus von 0,8 Prozent auf 25.929 Punkten und einem Wochengewinn von 1,7 Prozent ins Wochenende. Im ersten Quartal hatte der Dow damit einen Gewinn von 11,2 Prozent verbucht.

Nicht schlecht – die stärksten ersten drei Monate seit 2013.

 

 

 

Es geht noch besser. Der S&P 500 hatte am Freitag um 0,7 Prozent auf 2834 Stellen zugelegt. Der Gewinn im ersten Quartal lag damit sogar bei 13,1 Prozent – der beste Zeitraum von Januar bis März seit 21 Jahren. Und der Nasdaq 100 hatte am Freitag einen Anstieg von 0,8 Prozent auf 7379 Zähler verbucht. Die Bilanz des Hightech-Indexes bis Ende März: 16,6 Prozent.

Mehr Gewinne hatte es hier zuletzt im ersten Quartal 2012 gegeben. So macht der Handel mit CFD Spaß – vor allem bei einer Bank mit Bafin-Lizenz, bei der sich der Anleger sicher sein kann, dass Qualität und Professionalität stimmen.

Das bringt der Tag
Wir sind gespannt, ob das so weitergeht. Interessante Trades warten am Nachmittag wieder bei Aktien, Anleihen und Devisen auf die Anleger. In den USA werden zunächst um 14:30 Uhr deutscher Zeit die Umsätze des Einzelhandels vom März veröffentlicht. Die Prognose für den Februar liegt bei 0,3 Prozent.

Um 15.45 Uhr veröffentlicht die Europäische Zentralbank ihren Monatsbericht mit Details zu Anleihekäufen.

Um 16 Uhr folgen die neuesten Stimmungsdaten aus der US-Industrie (ISM-Index).

Die Prognose hier: 54,5.

 

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