COVID-19 kann nicht aufgehalten werden

Bernstein Bank: Schließlich beginnt das Coronavirus die Länder Europas zu erobern und alle Bereiche der Wirtschaft beginnen darunter zu leiden. Frankreich führt Ausgangssperren ein, und dies ist bereits eine ernstzunehmende Aussage.

DAX

DAX

Der Donnerstag war für Anleger sehr nervös. Gravierende Restriktionen in Europa schlugen in Befürchtungen für die USA um, da die USA seit dem Spätsommer die maximale Anzahl von COVID-19-Fällen registriert hatten. All dies verstärkt die Angst der Anleger und veranlasst sie, sich aus Risikoanlagen zurückzuziehen.

Natürlich könnten viele sagen, dass der Bericht über die Erstanträge auf Arbeitslosenunterstützung zum Rückgang der Märkte am Donnerstag beigetragen hat, aber wenn man genauer hinschaut, ist die Gesamtzahl der Arbeitslosen seit dem letzten Bericht um mehr als 1 Million gesunken. Dies ist ein ernstzunehmender Indikator, der auf eine mögliche Erholung des Arbeitsmarktes hindeutet.

Was jetzt geschieht ist, dass die Wahlen in den USA mit der zweiten COVID-19-Welle zusammenfallen, sowie mit dem wachsenden Konflikt in Berg-Karabach, der einen weiteren Krisenherd auf der Weltkarte schaffen könnte.

Die wichtigsten Indizes zeigen eine gewisse Korrektur, die all diese Befürchtungen aufgreifen sollte. Der DAX schloss am Donnerstag mit einem Rückgang von 2,58% gegenüber dem Eröffnungskurs bei 12692. Der S&P500-Index fiel um mehr als 0,7% auf 3450.

 


 

Euro

Aufgrund der Zunahme der Coronavirus-Erkrankungen nimmt der Druck auf die europäische Währung zu. Täglich werden neue Mobilitätsbeschränkungen und neue soziale Distanzmaßnahmen eingeführt. In dieser Situation ist es klar, dass solche Veränderungen der Wirtschaft nicht gut tun werden. Am Donnerstag fällt der EUR/USD inmitten wachsender Probleme in Europa und handelt unter 1,1700.

Öl

Sobald das Öl positive Wachstumssignale aufweist, steigt das Risiko, dass der Preis des schwarzen Goldes sofort fällt. Lockdown-Probleme in Europa setzen den Markt für Ölprodukte zunehmend unter Druck. Obwohl bereits jetzt erkennbar ist, dass das Niveau von 41 Dollar pro Barrel in der aktuellen Situation eine wichtige Widerstandsmarke darstellt.

Bislang ist zu erwarten, wie sich die Wirtschaft während der zweiten Welle des Coronavirus verhalten wird. Täglich kommen neue Nachrichten über eine Pandemie hinzu, die sich negativ auf den Preis der Erdölprodukte auswirkt. WTI-Öl wird mit 40,5 Dollar pro Barrel gehandelt.

Was erwartet uns heute?

02.00 Verkauf neuer Wohnungen in Australien für September
11.00 EU-Verbraucherpreisindex seit Jahresbeginn
14.30 US-Einzelhandelsumsätze für September

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