DAX: Die Fed tappt im Dunkeln

FXCM: Die Fed tappt im Dunkeln. Es ist die anhaltende Orientierungslosigkeit der Währungshüter, welche die Zinsängste eindämmt und dem Aktienmarkt den Rücken stärkt. Das Fed-Protokoll hellte die Stimmung am Markt auf. Die US-Notenbank sitzt derzeit zwischen den Stühlen. Während die amerikanischen Indizes von Rekord zu Rekord eilten, haben sich für die US-Notenbank konjunkturelle Risiken aufgetan. Zudem rückte ihr Inflationsziel von 2 Prozent weiter in die Ferne. Im Juli lag die Teuerungsrate mit 0,8 Prozent zuletzt wieder deutlich unter dem anvisierten Ziel, das eine Preisstabilität gewährleisten soll. Auch die Expansionsrate der US-Wirtschaft im zweiten Quartal blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück.

 

Das Lager der Zinsfalken war auf der Sitzung im Juli zu klein, um vor dem Hintergrund der jüngsten Konjunkturdaten, eine zeitnahe Zinserhöhung als realistisch bewerten zu können. Weitere Erholungssignale der Konjunktur werden benötigt, bevor der Griff nach der Zinsschraube erfolgen kann. Auch wenn die Schwäche in der Stellenschaffung nur temporär im Mai auftrat und auch die Befürchtungen schlimmerer negativer Konsequenzen des Brexit-Votums sich nicht bewahrheiteten, so bleiben verschiedene langfristige globale Risiken im Zusammenhang mit dem EU-Austritt der Briten bestehen.

 

Klare Signale auf die weiter für die Finanzmärkte relevante Frage, wann die US-Notenbank den Zinserhöhungszyklus fortsetzen wird, bot die Mitschrift der Sitzung nicht. Solange die US-Notenbank im Nebel stochert, kann der Aktienmarkt im Niedrigzins weiterhin Nährboden finden. Die Wahrscheinlichkeit einer Zinsanhebung im September liegt laut Fed Fund Futures bei nur 15 Prozent.  Die Erwartung der Marktakteure, dass noch bis zum Jahresende der Schritt erfolgt, liegt bei 47,4 Prozent. Am Markt wird zurzeit damit gerechnet, dass die US-Notenbank in diesem Jahr noch die Füße still hält.

 

Sollten im DAX die Käufer nach der Korrekturbewegung den Richtungskampf, der um 10.600 Punkte zurzeit ausgetragen wird, gewinnen, könnte ein Vorstoß zurück an 10.700 Punkte erfolgen. Ein Knacken des Jahreshochs um 10.800 Punkte könnte dann in Angriff genommen werden. Oberhalb könnte eine weitere Kaufwelle bis 11.000 Punkte gezündet werden. Fällt der DAX hingegen unter 10.480 – 10.500 Punkte zurück, wäre ein weiterer Rückzug bis 10.090 – 10.100 Punkte möglich. 

 

Autor: Niall Delventhal

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