DAX: Draghi´s letzter Pfeil

IG: Mario Draghi, seines Zeichen oberster Währungshüter in der Eurozone, hatte am gestrigen Tag gleich drei Überraschungen parat. Die Senkung des Einlagesatzes, die Ausweitung des Anleihekaufprogramms und die Reduzierung des Leitzinses auf genau 0,0% wurden zuerst an den Finanzmärkten mit deutlichen Kursaufschlägen gefeiert. Doch recht schnell war die Herrlichkeit auf dem Frankfurter Börsenparkett auch vorbei. Gegen Nachmittag kam bei den Marktteilnehmern die Frage nach der Durchschlagskraft der angekündigten Maßnahmen auf. Die Erfolge waren in der jüngsten Vergangenheit eher überschaubar. Aber auch, wie viele geldpolitische Pfeile Mario Draghi noch in seinem Köcher hat. Viele dürften es wohl nicht mehr sein. Wenige Punkte vor der psychologischen Marke bei 10.000 Zählern drehte der deutsche Leitindex nach unten. Am Ende des Handelstages schloss der DAX mit 9.498 Punkten sogar deutlich im Minus.

 

Disclaimer

Diese Inhalte stellen keine Finanzanalyse dar. Es handelt sich um eine Werbemitteilung, welche nicht allen gesetzlichen Vorschriften zur Gewährleistung der Unvoreingenommenheit von Finanzanalysen genügt und keinem Handelsverbot vor der Veröffentlichung der Analysen unterliegen. Diese Information wurde von IG Europe GmbH und IG Markets Ltd (zusammen IG) bereitgestellt. IG bietet ausschließlich eine beratungsfreie Dienstleistung. Der Inhalt dieser Werbemitteilung stellt keine Anlageberatung bzw. Anlageempfehlung (und darf nicht als solche verstanden werden) und stellt keinesfalls eine Aufforderung zum Erwerb von jeglichen Finanzinstrumenten dar. Frühere Wertentwicklungen, Simulationen oder Prognosen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung. IG haftet nicht für Folgeschäden, welche eventuell auf einzelne Kommentare und Aussagen zurückzuführen wären und übernimmt keine Gewähr in Bezug auf Vollständigkeit und Richtigkeit des Inhaltes. Folglich trägt der Anleger vollkommen alleinverantwortlich das Risiko für einzelne Anlageentscheidungen. CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 76% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge