DAX hat schwache Monate vor sich

GKFX: Die Anspannung vor der EZB-Sitzung am Donnerstag war deutlich zu spüren. Die Anleger waren extrem zurückhaltend und haben an der Seitenlinie verharrt. Der Index schoss zwar bis an die 10.195 Punkte-Marke, musste aber gleich im Anschluss die angelaufenen Gewinne abgeben und drehte sogar zwischenzeitlich ins Minus.

EZB-Entscheid brachte keine neuen Erkenntnisse

Der Leitzins bleibt wie erwartet auf dem Rekordtief von 0%, die geldpolitischen Aussagen von Mario Draghi gaben dem deutschen Leitindex allerdings kaum Impulse. So ging das deutsche Börsenbarometer fast unverändert mit 10.156 Punkten in den Feierabend. Der letzte Handelstag hat aber eine kleine Short-Umkehrkerze hervorgebracht. Sie könnte ein Zeichen dafür sein, dass die Bären jetzt vermehrt in den Markt drängen.

 

Damit sie an Bedeutung gewinnt, muss sie am Freitag von den Marktteilnehmern bestätigt werden. Gelingt es den Bullen nicht den Abverkauf abzuwenden geht es zunächst in Richtung der SMA 200 bei 10.075. Fällt der DAX unter diesen Bereich tritt erneut die heiß umworbene 10.000 in den Fokus. Sollte die ach so wichtige psychologische Marke ebenfalls unterboten werden, sind die nächsten Anlaufziele auf der Unterseite bei 9.800 sowie 9.700 zu suchen. Spätestens an diesen Punkten kommt es zu einer Verschnaufpause. Wie in den letzten Analysen bereits erwähnt würde sich das Chartbild erst oberhalb von 10.400 deutlich aufhellen.

 

Die Sommermonate sind keine starken Monate an der Börse. Mit dem August beginnt eine saisonal äußerst schwache Phase für den DAX. In der Regel fallen die Kurse bis Ende September. Wir Trader sollten dies im Hinterkopf behalten und Short-Positionen favorisieren.

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