DAX im “griechischen Niemandsland” – Showdown mal wieder am Wochenende

  • Frist für Griechenland nächsten Dienstag
  • Tendenz zur kurzfristigen Einigung
  • Hohe Volatilität wird kurzfristig nicht sinken

CMC MarketsNun haben wir wieder also eine neue Deadline für Griechenland an diesem Wochenende. Deshalb heißt das Motto auch heute am deutschen Aktienmarkt: Optimisten halten auf dem aktuellen Niveau ihre Positionen, weiter aus dem Fenster lehnen sie sich aber nicht. Vorsichtigere Gemüter gehen eher auf Nummer Sicher. Und andere wiederum warten mit dem Einstieg bis nach dem Wochenende, um bei einem Scheitern nicht auf dem falschen Fuß erwischt zu werden.

Was den Ausgang des einmal mehr „alles entscheidenden“ Treffens angeht, ist nach dem gestrigen Tag wieder alles möglich. Tendenziell schlägt das Pendel aber weiterhin in Richtung „Einigung in letzter Minute“ aus. Einen kleinen Unterschied zu den letzten Treffen allerdings gibt es. Bei einem Scheitern der Verhandlungen oder bei einer Ablehnung eines Deals durch das griechische Parlament könnten nun tatsächlich Konsequenzen folgen, zum Beispiel in Form von Kapitalkontrollen direkt am Montag.

Kommt es allerdings zu einem Deal, könnte dieser an den Börsen zum Wochenstart zu einem Kurssprung führen. Da die „technischen“ Verhandlungen aktuell weitergehen, dürften auch heute angesichts rarer Konjunkturdaten Äußerungen und Meldungen zu Griechenland für Volatilität sorgen.

Charttechnische Analyse:
Aus charttechnischer Sicht bleibt nach wie vor die Abwärtstrendlinie vom Allzeithoch um 11.620 Zähler im Fokus der Marktteilnehmer, da ein Ausbruch den Weg zunächst in die Region 11.930, darüber möglicherweise sogar 12.080 ebnen könnte. Vorgelagert lässt sich ein Widerstand um 11.520 Punkte identifizieren. Auf der Unterseite stellt die 11.360 Marke eine potenzielle Unterstützung, die, wenn gebrochen, die 11.280 erschließen könnte.

von Andreas Paciorek

Disclaimer

CFDs sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. 78% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren, und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Anlageerfolge in der Vergangenheit garantieren keine Erfolge in der Zukunft.

Weitere News Beiträge Weitere News Beiträge