DAX bleibt im Unsicherheitsmodus

ayondo markets: Die Unruhe an den Finanzmärkten wird nicht geringer und der DAX steht mitten im Feuer. Waren vor wenigen Wochen noch Kurssprünge von 50 Punkten bemerkenswert, so wird der DAX gegenwärtig 200 oder mehr Punkte am Tag hin und her gereicht. Solange die Märkte labil sind und auf schlechte Nachrichten aus der Ukraine geschockt reagieren, müssen Anleger jederzeit mit deutlich Rückschlägen rechnen.

Neben der politischen Komponente rückt in dieser Woche die Geldpolitik wieder in den Fokus.
Beim großen Treffen der US-Notenbank könnten vor allem in Sachen verbaler Äußerungen einige Überraschungen anstehen. Sollte Janet Yellen sich dahingehend äußern, dass die Geldpolitik trotz Rückführung der Anleihekäufe locker bleibt, so könnte dies die Aktienmärkte beflügeln. Andererseits würde dies einräumen, dass trotz jahrelanger Stützung die US-Wirtschaft noch immer nicht auf eigenen Füßen stehen kann, der Konjunkturaufschwung eher künstlich als nachhaltig ist.

Angesichts der hohen Bewertung von US-Aktien und der Saisonalität könnte die Interpretation der Märkte dann auch einmal negativ ausfallen und anders als gewohnt. Die Ampel für den DAX bleibt auf gelb, er steckt im Zangengriff zwischen Ukraine-Krise und Notenbankpolitik. Erst wenn die Unsicherheit weicht kann es wieder Richtung 10.000 Punkte gehen. Bei Gegenwind aus den USA wird dagegen schnell die 9.000 im Feuer stehen. Wichtiges Handwerkszeug für Investoren bleibt die Volatilität – sie ist der Seismograph für die DAX-Laune.

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