Dax lässt Federn – Drohender Handelskonflikt belastet

Bernstein BankWie erwartet hat die US-Notenbank am Mittwoch eine Erhöhung des Leitzinses um 25 Basispunkte verkündet. Umso mehr erhofften sich Anleger Hinweise auf die künftige geldpolitische Marschroute des Federal Reserve.

Vor diesem Hintergrund wurde ungewöhnlich deutlich signalisiert, dass es angesichts der aktuellen Rahmenbedingungen im laufenden Kalenderjahr lediglich zu zwei weitere Zinserhöhungen kommen dürften. Dagegen könnten die Erhöhungen in 2019 in puncto Frequenz und Ausmaß umso höher ausfallen.

Für den derzeitigen Druck auf die Aktienmärkte sorgt aber vielmehr die Furcht vor einem eskalierenden Handelskrieg. So nimmt US-Präsident Donald Trump nun das Reich der Mitte ins Visier. Im Raum stehen Strafzölle im Volumen von rund 50 Milliarden Dollar auf chinesische Handelsimporte.

EU-Repräsentanten hoffen in aktuellen Konsultationen mit US-Vetretern auf eine deuliche Aufweichung respektive Ausnahmeregelungen betreffender Importschranken auf Waren aus der Europäischen Union.

Die Sorge vor einem ausufernden Handelskonflikt schlägt sich auch im heute veröffentlichten ifo-Geschäftsklimaindex nieder. Letzterer gibt im März gegenüber Februar um 0,7 Punkte auf 114,7 Punkte nach. In den Chefetagen der deutschen Wirtschaft werden also sowohl Geschäftslage, als auch der Ausblick für die kommenden sechs Monate wesentlich skeptischer beurteilt als noch einen Monat zuvor.

Die exportorientierte und global eng verwobene Wirtschaft Deutschlands wäre von einem internationalen Handelskrieg um so stärker betroffen. Zur Stunde verliert der Dax 1,2 Prozent auf 12.156 Punkte.

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