DAX nach enttäuschenden US-Arbeitsmarktdaten unter Druck

CMC Markets: 38.000 statt erwarteter 160.000 neu geschaffener Stellen außerhalb der Landwirtschaft in den USA, dazu noch einmal eine Reduzierung der beiden Vormonate um 59.000 Stellen. Damit steht fest: Die Zinswende, die bislang nur in den Köpfen der Notenbanker stattfand, fällt in diesem Sommer aus. Die weltweiten Börsen knicken daraufhin ein. Die Wall Street allerdings reagiert auf die enttäuschenden Zahlen nicht ganz so schwach wie die europäischen Börsen. Dort freut man sich über den schwächeren Dollar. Er stützt die Umsatzentwicklung der Firmen, die exportieren.

Der Deutsche Aktienindex dagegen reagiert empfindlich auf die Euro-Stärke. Die Exporttitel im DAX kommen unter die Räder. Gold geht durch die Decke. Das Edelmetall wurde in den vergangenen Wochen verkauft, weil man an die Zinswende der Fed geglaubt hatte. Jetzt drehen viele ihre Positionen auf Long. Der Euro könnte in den nächsten Tagen bis auf 1,17 US-Dollar steigen. Das würde die negative Abkoppelung des DAX von der Wall Street noch einmal verstärken.
 

Autor: Jochen Stanzl

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