DAX nimmt jetzt Fahrt auf –Tesla steigt und steigt, Ford stürzt ab

CMC Markets: Die Kontraste könnten derzeit nicht größer sein. Während die Tesla-Aktie gestern zeitweise um weitere 25 Prozent zulegen konnte, brach der Aktienkurs des traditionellen Autobauers Ford nachbörslich um acht Prozent ein. Ford meldete wegen schlechter Autoabsätze keine guten Ergebnisse und sprach zudem noch eine Gewinnwarnung für das laufende Quartal aus. Man könnte meinen, alle Welt kaufe jetzt nur noch Teslas. In jedem Fall ist der E-Auto-Pionier mittlerweile vier Mal so viel wert wie Ford. Entweder die Zeiten ändern sich wirklich oder es ist nur ein Hype – wir werden es sehen.

Der Wall Street ist es gestern nur bedingt gelungen, wieder einen stabilen Trend nach oben auszubilden. Der Dow Jones scheiterte mit dem Versuch, das Hoch vom Freitag vergangener Woche zu überspringen. Was folgte, waren Gewinnmitnahmen.

Der Glaube der Anleger an die Erholung ist da, aber zu weit will man sich noch nicht aus dem Fenster lehnen.

Auch die OPEC+ ist derzeit uneins darüber, ob das Coronavirus eine vorübergehende Delle in der Ölnachfrage auslösen wird oder ob man die Fördermengen noch einmal kürzen sollte, um einem Überlaufen der weltweiten Lagerbestände vorzubeugen. Bislang wurde viel diskutiert und vorgeschlagen, aber eine Einigung ist nicht in Sicht.

Saudi-Arabien sprach von einer weiteren Fördermengenkürzung um eine Million Barrel, die OPEC+ will eher nur 500.000 Barrel pro Tag. Die jüngste Erholung an den chinesischen Börsen hat dann bei allen wohl aber für so viel Zuversicht gesorgt, dass heute Morgen nur noch darüber gesprochen wird, die Fördermengen in diesem Jahr wahrscheinlich nicht mehr anzuheben.

Man geht also wieder einen Schritt zurück, was den Ölpreis weiter unter Druck halten könnte.

 


 

Der Deutsche Aktienindex orientiert sich am Durchschnitt, um genau zu sein: am exponentiell gewichteten 20-Tage-Durchschnitt.

Der liegt bei 13.296 Punkten, war gestern und könnte heute erneut ein Widerstand sein.

Wird diese Hürde genommen, wartet bei 13.381 Zählern die nächste und viel wichtigere Widerstandsmarke im Markt.

 

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