DAX startet fulminant in die Woche – S&P 500 feiert 2.000 Punkte

FXCM?Die heutige Party an den Börsen fand schon vor dem eigentlichen Handelsstart statt, als sich der DAX-Future noch vor 9 Uhr in Richtung 9.500 Punkte auf den Weg machte. Am Handelstag selber passierte dann nicht mehr viel. Den bis zum Nachmittag abbröckelnden Index fingen gut gelaunte US-Börsen wieder auf. Der S&P 500 überwand erstmals in seiner Geschichte die Marke von 2.000 Punkten.
 

Wie so oft interpretieren die Anleger am deutschen Aktienmarkt etwas zu viel in die Worte des EZB-Präsidenten Mario Draghi auf dem Notenbanker-Treffen in Jackson Hole. Die Aussichten auf unbegrenzte Anleihekäufe im Euroraum sind an diesem Wochenende nicht kleiner, aber auch nicht größer geworden. Wenn nötig, würde die EZB handeln. Das kennen wir. Erstens ist dies aber keine Garantie auf tatsächliches Handeln, wie wir spätestens seit Draghis Rede im Sommer 2012 in London wissen. Und zweitens bedeutet ein erneutes Eingreifen der EZB auch das Eingeständnis, dass die Eurozone noch lange nicht über den Berg ist. Dazu passen auch die am Vormittag veröffentlichten Zahlen zum ifo-Geschäftsklimaindex. Der vierte Rückgang in Folge spricht dafür, dass auch das dritte Quartal beim konjunkturellen Zugpferd der Eurozone, Deutschland, alles andere als gut laufen wird. So langsam sollte sich die Börse zur Abwechslung mal wieder auf die konjunkturellen Rahmenbedingungen konzentrieren als immer nur dem billigen Geld hinterherzulaufen.
 

An den US-Börsen ist die Wahrscheinlichkeit sehr hoch, es sich bei der aktuellen Rekordjagd um eine so genannte Milchmädchen-Hausse handelt. Jetzt springt auch noch der letzte auf den fahrenden Zug auf, Gefahr laufend, der erste zu sein, der auch wieder Verluste einfährt. Die Bewegung der vergangenen Woche zurück in Richtung Allzeithoch an den US-Märkten ist nur mit rund zwei Milliarden Aktien Umsatz gelaufen. Das lässt definitiv Zweifel an der Nachhaltigkeit der Bewegung aufkommen.
 

Da der DAX weiter deutlich unter seiner 200-Tage-Linie notiert und sich in Relation zum US-Markt sehr schwach präsentiert, ist es in meinen Augen nur eine Frage der Zeit, wann der Index erneut unter Druck gerät, besonders wenn der S&P500 an der 2.000er Marke abprallt. Bewegungen und Stabilisierungen im DAX über die 9.500er Marke sind nicht zu erwarten. Ich gehe hingegen weiter davon aus, dass der deutsche Leitindex uns noch vor Ende September und somit dem Ende des dritten Quartals 2014 neue Jahres-Tiefststände präsentieren wird.

 

 

Von Jens Klatt

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