DAX weiter im neutralen Bereich – Flucht aus dem Risiko in die Edelmetalle

CMC Markets: Die Lage am Devisenmarkt bleibt fragil, der US-Dollar wertet gegenüber dem Yuan nicht wieder ab, die Marke von sieben Dollar für einen Yuan bleibt überschritten. Damit gehen US-Präsident Trump langsam aber sicher auch die Werkzeuge aus, die Chinesen unter Druck zu setzen. Denn mit jedem neuen Strafzoll wertet Peking einfach die Währung weiter ab, um dem Druck aus Washington zu entgehen.

China kauft offenbar ganz gezielt US-Dollar, um die eigene Währung zu schwächen. Vor allem aber auch deshalb, weil die Zinskurve bei US-Staatsanleihen weiter absinkt und sich damit immer stärker in Richtung Rezessionssignal bewegt.

Die Zentralbanken werden zu Gefangenen der populistischen und protektionistischen Politik der USA und müssen, um ihre Mandate zu erfüllen, die Geldpolitik weiter lockern.

Aber sie sind nicht allmächtig und es dürfte zum Beispiel nicht viel bringen, wenn die Europäische Zentralbank die Zinsen noch tiefer sinken lässt.

 


 

Denn kein Unternehmen will trotz niedriger Finanzierungskosten investieren, wenn die Welt sich in einen Handelskrieg begibt.

Und aktuell rechnet niemand mehr damit, dass dieser Konflikt zeitnah gelöst werden kann.

Die Flucht des Kapitals findet in die Edelmetalle statt. Der Preis von Silber ist gerade dabei, nach oben auszubrechen. Und Gold bewegt sich das erste Mal seit mehr als sechs Jahren wieder auf die 1.500-Dollar-Marke zu. Disney hat gestern die Erwartungen des Marktes nicht erfüllt, die Aktie fiel nachbörslich um 3,7 Prozent – das kostet den Dow Jones 35 Punkte.

Kein großes Drama, aber das drückt heute auch auf die Stimmung auf dem Parkett. Der Deutsche Aktienindex ist für den Moment neutral zwischen 11.336 und 11.702 Punkten gefangen – erst ein Bruch einer dieser Grenzen könnte wieder mehr Bewegung in den Markt bringen.

 


 

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