DAX weiter ohne Dynamik – Bank of Japan weist auf Inflationsgefahren hin
Die Anleger bekommen in dieser Woche etwas Ablenkung vom Hauptthema Iran durch die Notenbanksitzungen und den Höhepunkt in der Berichtssaison zum ersten Quartal.
Heute hat die Bank of Japan bereits ihre Ratssitzung abgehalten, dabei den Leitzins zwar unverändert gelassen, aber darauf hingewiesen, dass sie die Inflationsdynamik genau im Auge behalten werde.
Das führte in einer ersten Marktreaktion zu Gewinnmitnahmen und ließ den Nikkei im Minus schließen.
Nikkei 225 Index Chart
Ein ähnliches Bild könnte sich bei den Sitzungen der US-Notenbank und der Europäischen Zentralbank abzeichnen. In puncto Inflation wird derzeit nur auf Sicht geflogen. Die Rohölpreise steigen indes weiter an. Für zusätzliche Dynamik dürfte die Berichtssaison sorgen, die morgen ihren Höhepunkt erreichen und sowohl in den USA als auch in Europa für Schwung in vielen Branchen sorgen wird.
Nicht vernachlässigt werden sollte zudem, dass diese Handelswoche in vielen Ländern durch den anstehenden Feiertag am Freitag verkürzt ist.
Dadurch wird eher risikoavers gehandelt und die Positionen vor dem langen Wochenende klein gehalten.
Heute steht auf der ausgedünnten Tagesagenda das US-Verbrauchervertrauen des Conference Boards, was für interessante Einblicke in das Konsumverhalten in den USA sorgen könnte.
Von den Unternehmen gibt es heute ebenfalls einige interessante Quartalsberichte, unter anderem von Airbus, Starbucks und T-Mobile US.
Aus technischer Sicht könnte sich der DAX heute in einer Handelsspanne zwischen 23 950 und 24 250 Punkten bewegen.
DAX Chart
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