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EADS: Probleme am Himmel

In dieser Woche stehen CFDs auf die Aktie des Luft- und Raumfahrtskonzerns EADS im Fokus unseres Wochenausblicks. Zu Beginn der Woche sorgten die schlechten Nachrichten aus Amerika für einen ordentlichen Kursrutsch bei der EADS-Aktie. Am späten Montag kündigte der amerikanische Partner Northrop Grumman der EADS-Tochter Airbus seinen Rückzug aus dem Kampf um den Auftrag des Pentagons für neue Betankungsflugzeuge. Damit wird das Feld dem Airbus Konkurrenten Boing quasi kampflos überlassen.

Wirtschaftlich sind die Folgen für Airbus und den Mutterkonzern EADS katastrophal. Durch ständige Pannen beim Bau des Militärflugzeugs A400M mussten weitere Rückstellungen in Höhe von 1,8 Mrd. Euro gebildet werden. Damit stieg der Preis pro Flugzeug um 28 Mio. Euro auf 140 Mio. Erst am Freitag war eine Einigung über die Finanzierung des Projekts zwischen den europäischen Abnehmerstaaten und EADS zustande gekommen. Demnach zahlen die Abnehmerstaaten 2 Mrd. mehr als vorgesehen und stellen weitere 1,5 Mrd. als Vorschuss zur Verfügung. Im Gegenzug sollten die Staaten an den künftigen Exporterlösen beteiligt werden. Sollten diese Beteiligungen nun geringer ausfallen als erwartet, dürfte der Steuerzahler einmal mehr die Zeche zahlen. Trotz der Vereinbarung wird EADS für das Jahr 2009 ein negatives Ergebnis präsentieren.

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Das Unternehmen wird nach ersten Berichten sowohl operativ als auch Netto ein negatives Ergebnis aufweisen. Insbesondere die hohen Rückstellungen verhageln das Ergebnis. Neben den 1,8 Mrd. wurden bereits zuvor 2,4 Mrd. Euro für das Projekt zurückgestellt. Insgesamt kommt man nun auf 762 Mio. Euro, nach 1,6 Mrd. Euro Gewinn im Vorjahr. Auch der Ausblick für das Jahr 2010 macht wenig Hoffnung auf Besserung. So erwartet der Vorstand wegen der Finanzierungshilfen für Kunden einen negativen Free Cashflow. Zudem gab der Konzern bekannt auf die Ausschüttung einer Dividende verzichten zu wollen.

Wie könnte es bei der EADS weitergehen?

Die Aktie der EADS befindet sich trotz des kurzfristigen Kursrutsches weiterhin in einem intakten Aufwärtstrend. Die Aufwärtstrendlinie verläuft aktuell bei 14,35 Euro.

Zum Zeitpunkt der Analyse beträgt der Kurs 14,85 Euro.Klicken Sie hier, um eine grafische Darstellung zu erhalten:

Zum Zeitpunkt der Analyse beträgt der Kurs 14,85 Euro.

Widerstand muss derzeit im Bereich um 15,00 Euro erwartet werden. Darüber müssen Trader mit Widerstand bei 16,00 Euro rechnen. Danach sollte der Weg nach oben zunächst erstmal frei sein.

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Unterstützung erhält der Kurs auf seinem Weg nach unten bei 14,50 Euro. Knapp darunter liegt die Aufwärtstrendlinie. Wird die Abwärtstrendlinie gebrochen bildet der Bereich um 13,75 Euro die nächste Unterstützung. Bricht der Kurs nach unten durch droht ein Abrutschen des Kurses bis auf 13,00 Euro.

Der RSI notiert mit einem Wert von 16,50 im überverkauften Bereich.

Das MACD generierte in dieser Woche ein Short-Signal.

Ausgehend vom bisherigen Jahreshoch bei gut 16 Euro generiert der 4h-Chart folgende Fibonacci-Level:

0% – 16,10 / 23,6% – 15,50 / 38,2% – 15,10 / 50% – 14,80 / 61,8% – 14,50 / 100% – 13,50.

Trader sollten die aktuelle Schwächephase der Aktien für Long-Positionen nutzen. Allerdings sollte der Einstieg erst bei Überwindung des Widerstands bei 15 Euro gesucht werden. Der Stopp wäre dann knapp unter diesem Niveau anzusetzen.

Disclaimer & Risikohinweis
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