Erzeugerpreise fallen so schwach wie seit Monaten nicht mehr

Bankenverband: Der Rückgang der deutschen Erzeugerpreise hat sich im März überraschend stark verlangsamt.

Die Hersteller gewerblicher Produkte verlangten durchschnittlich 2,9 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt am Freitag mitteilte.

Das war bereits der neunte Rückgang in Folge, aber auch der kleinste seit Beginn der Abwärtsspirale im Juli 2023.

Ökonomen hatten mit einem stärkeren Rückgang von 3,2 Prozent gerechnet, nachdem es im Februar noch ein Minus von 4,1 Prozent gegeben hatte.

Von Februar auf März zogen die Preise mit 0,2 Prozent doppelt so stark an wie erwartet.

 

Bundesregierung hebt wohl Konjunkturprognose für 2024

Unterdessen schätzt die Bundesregierung die wirtschaftlichen Aussichten für Deutschland offenbar etwas günstiger ein als noch am Jahresanfang.

Die Prognose für das Wirtschaftswachstum in diesem Jahr werde voraussichtlich um 0,1 Prozentpunkte auf 0,3 Prozent angehoben, erfuhren Medien von einem Insider.

Für 2025 geht die Regierung demnach von einer Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 1,0 Prozent aus.

Dies gehe aus dem Entwurf der Frühjahrsprojektion hervor, die Wirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) nach derzeitiger Planung am Mittwoch nächster Woche vorstellen will, so der Insider.

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