Es gibt mehr als Griechenland – Sprung Richtung 12.000 Punkte?

Ayondo Markets

Wenn es doch endlich vorbei wäre! Das Thema Griechenland lähmt in diesen Tagen die Aktienmärkte und Investoren sind um jede Ablenkung froh, auch wenn sie wie am Donnerstag in Form des K+S-Übernahmeangebots nachbörslichhereinkommt. 11.400 Punkte scheinen derweil für den DAX magische Anziehungskraft zu haben und drücken aus, was viele einschätzen – Unsicherheit.

Für einen weiteren Sprung Richtung 12.000 Punkte ist die Ungewissheit zu Griechenland zugroß, für einen Rücksetzer unter 11.000 Zähler die Bewertung vieler Aktien einfach zu attraktiv, speziell im Vergleich zum Anleihemarkt. Dort jedoch könnte sich etwas tun und vor allem das Thema nach der Causa Griechenland wieder in denFokus rücken. Denn Großinvestoren wie der Anleiheverwalter Pimco rechnen für September mit einer Zinserhöhung in den USA und bis Ende 2016 sogar mit der Möglichkeit rasch weiter steigender Zinsen. Dies könnte den Dollar beflügeln und die Unterschiede in der Zinspolitik zwischen Japan und Europa auf der einen und den USA auf der anderen Seite verstärken. Ebenso wäre es ein Argument, den Euro unter die Parität zu drücken, gleichsam aber europäische Aktien aus Sicht derUS-Investoren günstig einzusammeln.

Das Umfeld für eine Rally beim DAX wäre nach dem Ausverkauf Mitte Juni also durchaus gegeben, viele ausländische Investoren stünden bereit – doch die griechische Kuh muss einfach vom Eis.

Anfreunden könnten sich dabei viele sogar mit dem neuen Wort der „perpetuals“ – Ewigkeitsschulden wie es auch genannt wird. Dies bedeutet nichts anderes als ein Verschieben des Schuldendienstes und der Tilgung in weite Ferne. So könnten womöglich viele Akteure ihr Gesicht wahren und die Märkte vordergründig beruhigt sein. An eine wirkliche Reform und blühende Landschaften in Griechenland glaubt ohnehin kaum jemand.

Für Anleger bedeutet dies aber:
Sollte es am Wochenende einen Kompromiss geben und eine Einigung erfolgen, so könnte am Montag die belohnt werden, die mutig über das Wochenende in ihren Aktienpositionen drin geblieben sind. So wie man es schon in der Vorwoche sah. Risiko wird ab und zu eben belohnt.
 

Von Sarah Brylewski

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