EUR/CHF: Unsicherheit macht Schweizer Franken attraktiv

IGDie jüngsten Sorgen um den italienischen Finanzhaushalt und erste Sanktionen gegen hochkarätige russische Banken könnte den Franken beflügelt haben. Zur Stunde wird das Devisenpaar vom Broker IG auf 1,1320 Franken taxiert. Damit liegt der Kurs mit 0,08 Prozent im Vergleich zum Vortag leicht im Plus. Seit Mitte Juli konnte der Franken seine Aufwertungsrallye aufrechterhalten.

Der Handelsstreit zwischen den USA und dem Rest der Welt und die durch die Lira-Krise erhöhte Volatilität in Schwellenländern, machen den Franken wieder attraktiv. Die Eidgenössische Währung gilt in unsicheren Zeiten als ein sicherer Hafen für Investoren.

Überraschendes BIP-Wachstum
Das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes der Schweiz überraschte im zweiten Quartal mit einem signifikanten Sprung um 0,7 Prozentpunkte im Vergleich zum ersten Quartal 2018. Damit scheint der anhaltende Handelskonflikt an der Schweiz vorbeizugehen. Eine Zuspitzung des Konfliktes könnte die Aufwertung des Franken fortsetzen.

Für die Schweizer Nationalbank (SNB) ist das BIP-Wachstum ein gutes Zeichen dafür, dass das Wachstum trotz des nach wie vor festen Frankenkurses stabil ist. Damit werden Devisenmarktinterventionen bei dem aktuellen Kursniveau nicht erforderlich sein.

 

Technische Analyse:

Der Euro konnte sich im gestrigen Handel leicht von dem niedrigsten Stand seit Juli 2017 erholen. Dennoch kommt der Euro zur Stunde ins Stocken und schafft es nicht die mittlere Keltner-Linie bei 1,1329 Franken zu überwinden. Die genannte Marke fungiert im Tageshandel aktuell als eine kurzfristige Widerstandszone. Sollten die Bullen es nicht auf Schlusskursbasis schaffen, die Marke zurückzuerobern, könnte der Kurs wieder nach unten drehen. Auch eine Übernahme der mittleren Keltner-Linie würde noch nicht auf einen soliden Trendwechsel hindeuten.

Hierfür müsste das 23,6-%-Retracement bei 1,1371 Franken überwunden werden.

Ein Fall in den 1,12er-Franken Bereich könnte den bestehenden Abwärtstrend fortsetzen. Der Kursanstieg von Montag könnte dann schnell wieder vernichtet werden. Eine Zuspitzung im Handelskonflikt und in der Debatte um den italienischen Haushalt könnte das Risiko erhöhen und dem sicheren Hafen in die Karten spielen. Der Kurs könnte mit einer Preisgabe der 1,12 Franken bei erhöhten Risiken rasch in Richtung 1,10 Franken fallen. Hier liegt auch Basis des Wochenpivotpunktes die letzte Unterstützung für den Euro. Bei einem Blick auf RSI wird zunächst deutlich, dass der Oszillator eine Trendwende eingeleitet hat.

Dennoch deutet der RSI in der aktuellen Lage eher auf Verkaufssignale statt Kaufsignale hin.

 

 


 

 

 

EUR/CHF Chart auf Tagesbasis

 

EURCHF Technische Analyse

EURCHF Technische Analyse

Quelle: IG Handelsplattform

 


Diese Analyse stammt von DailyFX. DailyFX ist eine Nachrichten und Analysen Website der IG Group.

 

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