EUR/USD – Dollar unter Druck durch US-Schuldenkrise

Die US-Staatsverschuldung ist das Thema der Woche – die US-Bundesverschuldung (U.S. federal debt) hat die Schwelle von 40 Billionen US-Dollar überschritten. Die jährlichen Zinsen kosten die US-Regierung nunmehr über 1 Billionen US-Dollar.

Dies sprengt sogar die Größe des US-Verteidigungshaushaltes. Der Posten für die Zinszahlungen landet nun direkt nach dem Haushalt für „Social Security“. Die US-Staatsverschuldung zeigt eindrucksvoll und besorgniserregend zugleich, dass die US-Schuldenstruktur als nicht nachhaltig zu bezeichnen ist. Für den US-Dollar ist dies definitiv „bearish“ zu werten.

Zuletzt notierte EUR/USD im Bereich rund um die Marke von 1.1692.

EUR/USD 5-Jahres-Chart

EUR/USD Charttechnik

Ausgehend vom Mehrjahreshoch des 27. Januar 2026 von 1,2082 bis zum jüngsten Verlaufstief des 24. Juni 2026 von 1,1324, wären die nächsten Widerstände bei der Marke von 1,1703/1,1792/1,1903 und 1,2082 abzuleiten. Die Unterstützungen kämen bei den Marken von 1,1614/1,1503 und 1,1324 in Betracht.

 

EUR/USD Chart

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